Galactic Guide: Murray Cup

Vielen Dank für die Übersetzung an Gothic und für die Korrektur an Map2950!

Der Murray Cup ist das unbestrittene Juwel in der dreifachen Krone des Weltraumrennens. Jedes Jahr stecken Rennteams Blut, Schweiß und Geld in den Versuch, die Spitzenposition des anspruchsvollen System weiten Rennens zu erreichen.

Renngeschichte

Die Tradition des Murray Cups hat ihren Ursprung im Jahr 2467 durch die frühen Siedlungen des Ellis Systems. Der Plan der Regierung, 4 Planeten auf einmal zu terraformen, führte zwangsläufig zu einem massiven Zustrom an Bevölkerung und Weltraumausrüstung. Da sie nicht viel zu tun hatten, außer zu warten bis ihre Maschinen begannen, die Kerntemperatur der Planeten zu verändern, fingen die Terraformer und ihre Familien an, sich die Zeit damit zu vertreiben, mit ihren Arbeitsraumschiffen Rennen zu fliegen.

Bald wurden aus der übrig gebliebenen Terraformingausrüstung behelfsmäßige Rennstrecken gebaut, und die Firmenraumschiffe wurden auf Geschwindigkeit hin modifiziert. Es war nicht so, dass man während der Rennen die Planeten nicht terraformte, das Terraformen war etwas, was von alleine lief, und so hatte man Zeit für den Rennsport. Die Beliebtheit dieser Freizeitbeschäftigung breitete sich über das System hinaus aus, und bald kamen auch Nicht-Terraformer an und legten selber Hand an die anspruchsvolle Rennstrecke.

Zwischenzeitlich witterte Amon Murray schon den grossen Profit. Murray war ein Verbrecher und Spieler, der ein kleines Vermögen angehäuft hatte durch Schmuggel und Verkauf von Drogen an gelangweilte Terraformer.  Er war fasziniert von den behelfsmäßigen Rennen – nicht als Teilnehmer, sondern als Organisator und Buchmacher. Er begann mit Wetten auf die Amateurrennen.  Nach 6 Monaten begriff Murray, dass er mehr Geld mit den Wetten machte, als damit, Schmuggelware zu verkaufen. Schlage nie ein kleines Vermögen aus, wenn ein großes dahinter stecken könnte.

Murray investierte Ressourcen, um die Rennen zu legitimieren. Mit dem Angebot eines kleinen Vermögens für den Gewinner wurde das Rennen, nachdem Murray darauf bestand, als Murray Cup bekannt.

Dieses erste offizielle Rennen wurde mit Ian Rikkord, einem Atmosphärenspezialisten für Gaia Planet Services, als Champion 2479 abgeschlossen. Rikkords Ruhm beruhte auf der grossen Anzahl an Anpassungen, die er an seinem Kurierschiff – einer RSI Nova – angebracht hatte. Es begann eine 500jährige Tradition der Pokalsieger, die ihre Schiffe persönlich angepasst hatten.

Die Reaktionen auf das neu organisierte Rennen waren elektrisierend: neue Rennpiloten aus dem ganzen Empire und auch darüber hinaus schrieben sich ein zur Teilnahme, mit jedem darauffolgenden Jahr wurde das Preisgeld des Cups höher. Im Jahr 2488 wurde Murray gesetzestreu, der einstige Drogendealer wurde zur öffentlichen Figur, zum Vater des modernen Weltraumrennens.

Das Rennen

Der Murray Cup ist in zwei Typen untergliedert: Klassik (Umgangssprachlich als Hase bezeichnet)   und Blitz  (förmlich Schildkröte oder Div-T). Das klassische Rennen ist genau das, was man erwartet: Die Schiffe versuchen sich so schnell wie möglich gegenseitig auszumanövrieren. Blitz nimmt Einfluss auf die Waffensysteme der Schiffe (mit zunehmenden Regelungen in Laufe der Jahre), den Piloten wird erlaubt, limitierte Kampfhandlungen während des Rennens vorzunehmen, um die Konkurrenten zu behindern aber nicht zu zerstören.

Obwohl die meisten Piloten dazu tendieren, sich auf einen Renntyp zu spezialisieren, ist es nötig, beide Skills zu meistern, um wirklich erfolgreich im Murray Cup zu sein. Viele Rennpiloten trainieren jahrelang ihren „Off Style“, während aus ihren Reihen gehen nur wenige beispielhafte Piloten hervor gehen, die wirklich beide Renntypen beherrschen.

Die dazugehörende Schwierigkeit des Murray Cups kommt aber von der Strecke selber, welche das gesamte Ellis System umspannt und aus mehreren Stufen besteht. Jede Stufe ist so designed, dass  ein Nutzeffekt aus den natürlichen, stellaren Hindernissen gezogen werden muss, die im System verteilt sind, wie Asteroidengürtel und Gravitationspunkte oder die von Menschen erschaffenen, variablen Agilitätsringe und „Targeting Gate Locks“. Einige Abschnitte der Strecke erfordern eine sehr hohe motorische Genauigkeit des Piloten, so dass sie berüchtigte Namen bekamen wie das Trauermeer oder der Knochenfriedhof. Aber egal wie stolz die Tradition des Murray Cups auch ist: die Verantwortlichen in der Liga führen jährliche Veränderungen an der Rennstrecke durch, um den hohen Schwierigkeitsgrad beizubehalten und den Verbesserungen der Hersteller wie RSI und Origin entgegenzuwirken, die ihre Schiffe weiter entwickeln und immer schneller und manövrierfähiger machen.

Natürlich ist das beste Schiff nichts ohne einen Piloten – mit den Murray Cup Live-Sendungen über das ganze Spektrum werden die Cup Sieger sehr schnell zu Legenden in ihrer Liga. Es gibt nur wenige, die an diesen Sport denken, ohne Terra McConoway zu erwähnen, der im Jahr 2495 die erste Person wurde, welche 2 Murray Cups gewann oder Issigon Ado, der im Zeitalter der Interspezies-Teilnahme als erster und einziger Banu gewann.

Dann gibt es jene, die Geschichte schreiben ohne zu gewinnen, nur durch die Art, wie sie es machten. Nehmen wir Dax „The Hax“ Emmelmann, der 2731 dank der stark modifizierten Antriebe seiner Aurora einen neuen Geschwindigkeitsrekord aufstellte. Generationen von Bastlern haben seitdem versucht, diesen Rekord zu brechen und die Messlatte nach oben zu setzen…

Nicht zuletzt gibt es da noch die inspirierende Geschichte von Fabis Capaldi, der 2798 gewann, obwohl er am Rauk Syndrom litt, und damit vielen eine Lektion erteilte und zeigte, was trotz Krankheit  möglich ist.

In den letzten Jahren haben wir den Aufstieg der Bakshi Rennfamilie erlebt, die 40 Jahre Rennerfahrung und 3 Siege unter ihrem Namen vereint, und viele Mitglieder hat, die nachkommen werden. Underdog Hypatia Darring hat immernoch eine Menge lautstarke Fans, die meinen, sie solle aus dem Ruhestand zurückkommen nach ihrem spannenden und aufregendem „Ich komme von hinten“-Sieg 2934.

Tragischer Weise ist der Pilot mit den präsentesten Erinnerungen in den Köpfen der Menschen der verstorbene Zack Hugh, Gewinner von 2942.

Regeländerungen

Todesfälle sind keine Seltenheit beim Star Racing: hunderte von Rennfahrern und Zuschauern wurden in Folge von Unfällen in einem halben Jahrtausend des Murray Cups getötet. Nie hat ein Unfall die Galaxie und die Rennkultur so erschüttert, wie der Unfall, der den Murray Cup 2942 überschattet hat – nach einem hart umkämpften Rennen begann der Pilot Zack Hugh die traditionelle  Siegerrunde, als er kopfvorraus von einem Amateurpiloten getroffen wurde, der eine Runde zurück lag und die Kontrolle über sein Schiff verloren hatte. Nach diesem traurigen Ende wurde der größte Rennpreis seiner Witwe übergeben und die Murray Cup Rennliga zog sich hinter verschlossene Türen zurück, um über die Zukunft des Events zu beraten.

Im Jahr 2943 verkündete der Kommissar Marco Verender, dass der Rennqualifizierungsprozess aufgrund der Tragödie von 2942 überabreitet worden ist. Beginnend mit dem diesjährigen Rennen wird die Qualifikation mit einem Punkte System bestimmt, welches sich über die ganze Rennsaison erstreckt. Piloten, die sich für das Grande Finale qualifizieren wollen, müssen 20 Punkte erstreiten, welche in anderen autorisierten Rennen geholt werden können. Es gibt 3 Punkte für den ersten Platz, 2 Punkte für den zweiten und 1 Punkt für den dritten Platz. Diese Änderungen und auch das Update für die Regeln der Blitz Waffen wurden rundherum kritisiert durch Rennspekulanten, die die Tradition des Rennes verbilligt sehen ohne Rücksicht auf Sicherheit und Ordnung.

Die Gesamtauswirkung auf das Rennen wird bald bekannt sein: Piloten, die bereits 20 Punkte in der endenden Saison erreicht haben, werden genau von den Medien beobachtet werden.

Übersetzung: Gothic

Korrektur: Map2950

von www.star-citizens.de

Original: RSI


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