new york05

Fan Fiction – New York sehen und sterben Teil 3

Euer SCNR Team freut sich der deutschsprachigen Community wieder eine Fan Fiction Story präsentieren zu  können.

Der Titel lautet: „New York sehen und sterben“  und die Geschichte stammt von EL Capitan.

 

Hier noch ein paar Infos zum Autor der Story:

Vorname: John

Wohnhaft: Odenwald

Geboren: 1987

Beruf: Bordmechaniker bei einer Aktiengesellschaft
Hobbys & Interessen: Altertum, Militärgeschichte, Allgemeingeschichte, Raumfahrt und Sci-Fic
Eigene Werke: Zur Zeit an einem eigenen Sci-Fic Roman schreiben (selbst erfundenes Universum).

 

Euer SCNR Team wünscht euch gute Unterhaltung!

 

New York sehen und sterben Teil 1 findet ihr HIER

New York sehen und sterben Teil 2 findet ihr HIER

 

Legende:

Computerstimmen

Wörtliche Rede

Aggressive Wörtliche Rede

Gedankengänge

 

UEE Navy HQ, Flur

08:15 Uhr

Mignola schmetterte als letztes die Tür zum Besprechungsraum zu und Bail musste leise lachen „Wir haben sie am Arsch?! Hahaha.“ Skirata drehte sich zu ihr um, sie verschränkte ihre Arme und blickte Fassungslos in seine Augen. „Sie haben mich reingelegt!“ sagte sie dem alten Schmuggler ins Gesicht, so ist es und… Ich würde sagen, jemand schuldet mir 20 Credits.

Die junge Frau starrte ihn verärgert an „Ich fass es nicht. Sie hätten mir sagen können was sie vorhaben.“ Der Ex-Marine beruhigte sie und zeigte ihr, dass es nur Spaß war „Ach man, die ganze Galaxie kennt Böser Cop, Guter Cop. Ich dachte wenn ich’s zugebe, gewinn ich sein Vertrauen…

Hey! Und hat er es getan?“ wollte Melina Cayannis wissen, die urplötzlich hinter dem 58-Jährigen stand, der gerade einen weiteren Schluck aus seinem Kaffee nahm. Die Militärpolizistin nahm sofort Haltung an, als sie ihre Vorgesetzte sah. Nach militärischen Drill, gab es auch eine einfache und schnelle Antwort von Jennifer „Nein, Mam.Ich sollte Melina zum jetzigen Zeitpunkt noch keine all zu großen Hoffnungen machen, aber andererseits hab ich noch nicht mit dem anderen verletzten Marine gesprochen, überlegte er sich, drehte sich zu Cayannis um und gab ihr die Antwort, die die Admiralin eigentlich hören wollte. „Ja!

Bedrückt und mit den Nerven fertig, zog die Offizierin ein langes Gesicht und fragte „Was ist mit dem Rest von meinen Leuten?Tod… allesamt, sprach er in Gedanken und schüttelte langsam mit geschlossenen Augen seinen Kopf. Melina musste nicht raten, was denn diese Geste zu bedeuten hatte, aber ihr viel beim besten Willen nichts mehr ein, wie sie die Lage retten konnte. So schien es zumindest. „In 5 ½ Stunden haben wir es nicht mehr in der Hand. Ich muss viele Fragen beantworten. Wäre schön wenn sie mir ein paar dieser Antworten besorgen könnten.“ meinte sie und zog wortlos den Flur entlang, daraufhin gingen auch Bail und Jennifer zurück in den Besprechungsraum.

 

UEE Navy HQ, Taktik Besprechungsraum

Warum wollten sie einen Marine sehen, Corporal?“ war die erste Frage die Mignola stellte, als sie wieder in den Raum kam. Sie fragte deshalb, da sie nicht begriff, warum Robinson nur mit Skirata redete. „Ich sag ihnen nicht was passiert ist.“ schoss es zurück. Schließlich übernahm der 58-Jährige wieder die ZügelDann reden wir doch mal von anderen Leuten. Erzählen sie uns von der Übung. Erzählen sie uns von Master Chief Kalmar. Ist er immer noch so en Wichser?

Und dann begann der Verdächtige zu erzählen, in allen Einzelheiten.

Gleich von Anfang an, hatte Kalmar einen von uns auf dem Kicker, sein Name war Kiska. Und als wir dann ins Ávila-Massiv kamen drehte er völlig durch. Ávila, dass hieß 30 Tage im Hochland rund um Caracas, 40 Kilometer am Tag und 80 Kilo Sturmgepäck auf dem Rücken. An solche Rechenspielchen haben wir uns schnell gewöhnt. Die Übung nannte sich Gefechts-Erkundung, im Grunde sollte man lernen, zu denken, wenn man erschöpft war. Und Kalmar wusste wie man jemanden zur Erschöpfung trieb. Im venezolanischen Bundesstaat Amazonas verbrachten wir unsere Nächte mit Übungen und mit Drill, während uns die Kugeln um die Ohren flogen. Oder wir hingen bis zum Hals in irgendeinem feuchten Dschungelgebiet, erschlugen Insekten und Schlangen. In den Nächten in dem wir zum Schein Gefangene machen mussten, schliefen wir überhaupt nicht. Wir schleppten uns 3mal über einen Steilen Bergpass. Dort ist es extrem Steil und es hat Tagelang nicht aufgehört zu regnen. Das verdammte Gepäck wurde im Regen so schwer, noch nie hat jemand etwas so gehasst, wie wir das verdammte Sturmgepäck. Dann gab’s da eine Böschung die war nicht höher als 200 Meter, aber verdammt rutschig. Kiska war schon fast oben auf dem Plato angelangt, als Master Chief Kalmar ihn mit unwichtigen und total unangebrachten Fragen bombardierte. Natürlich konnte sich Kiska nicht richtig konzentrieren, da er sich mit aller Kraft an dem Seil festhalten musste, vorauf er die Fragen alle nicht alle richtig beantworten konnte. Als Strafe warf Kalmar sein Sturmgewehr die Böschung hinunter und befahl Kiska, dieses wieder rauf zu holen. Die Schikane hat ne Menge von den Leuten genervt, sogar Antropos, so ne schießwütige Griechin aus Gen. Man fühlte sich nicht wohl wenn man in ihrer Nähe schlief. Von da sind wir dann Vorgestern Mittag zurückgekommen, wir dachten wir kriegen endlich ne Dusche und ne warme Mahlzeit. Im Ernst, wir waren halb tot. Wir waren so ausgepowert wie man’s überhaupt nur sein konnte. Zu unserem Missbehagen wurden ich, Sergeant Antropos (Mensch), 2nd Leutnant Baka’a (Xi’An), Master Sergeant Kiska (Mensch), Chief Gilani (Mensch) und Privat Hartmann (Mensch) von Master Chief Kalmar zu einer Sonderübung draußen im venezolanischen Dschungel vor Caracas ausgewählt.

So ne ähnliche Übung musste ich auch unter Kalmar ableisten, aber das er so ein Arschloch geworden ist, hatte ich nicht gedacht, wunderte sich Skirata und fragte nochmal nach „Das sind die Typen mit denen sie auf die Übung gegangen sind, hhmmm?“ Robinson blickte seinem gegenüber tief in die Augen „Ja…und mehr sag ich auch nicht.“ Der Schmuggler nickte, erhob sich und gab Mignola mit einer Handbewegung zu verstehen, dass sie nun gehen würden. Als Bail schon fast an der Tür war, kam ihm eines wieder hoch ‚Stress‘, frag ihn Bail…los!!! Ach… äh, Robinson?! Rauchen sie?“ „Ist das so ne Art Vernehmungstrick, sie geben mir solange keine Zigarette bis ich weiter rede?Ohhh Gott nein Junge, ich brauch nur Nikotin, „Nein. Ich hab meine nur im Schiff gelassen und ich dachte, dass sie vielleicht eine haben.“ Robinson griff in seine Feldhose und holte mit großer Mühe ein Päckchen Zigaretten heraus. Erstaunlich!!!…Obwohl er Handschellen an hat, kann er aber noch tief in die Tasche greifen, fiel es Skirata auf und zu seiner Freude musste der alte Mann feststellen „Ah… sogar meine Marke, mein Glückstag.

Der 58-Jährige nahm eine Zigarette aus dem Päckchen und zündete sich diese, mit seinem eigenen Feuerzeug, dass er in seiner Hose stecken hatte, an. Also was sagte Melina? Robinson trug Baka’a zur Landezone und diese Griechin mit Namen…ähhhh…ach Fuck…Antropos genau. Warum wollte sie beide umlegen.Sie scheinen mir sehr in Ordnung zu sein Robinson. Da tragen sie Baka’a verwundet zum Sammelpunkt. Aber eines versteh ich so gar nicht. Was haben sie angestellt, dass Antropos sie umbringen wollte?“ fragte er dann auch nochmal, da er nicht verstand, aus welchem Grund die Frau ihn töten wollte.

Und Robinson antwortete genau so, wie es sich Skirata gedacht hatte „Ich werde nichts weiter sagen.“ Bail zwinkerte der jungen Militärpolizistin zu, die vorne in der Tür stand „Fahren wir jetzt erst einmal zu Baka’a ins Militärkrankenhaus.

 

Sky Highway – Hamilton Avenue, New York, Fahrzeug der Militärpolizei

08:40 Uhr

Seit einigen Minuten flitzten der Ex-Marine und die junge Offizierin in einem schwebenden Polizeiwagen, durch die riesigen Sky Highways von New York, Richtung des alten Stadtteils Brooklyn. Es war zum ausrasten, die beiden kamen nämlich sofort in den täglichen Vormittagsverkehr und somit in einen Stau. Deswegen hasse ich diese Megacitys, immer muss man sich an die vorgeschrieben Verkehrswege halten, fluchte Skirata innerlich und schaute nachdenklich aus dem Fenster.

Schließlich kam der Wagen zum Stillstand und Mignola nutzte die Wartezeit, um ihrem Helfer ein wenig mehr zu löchern „Ich versteh einfach nicht, warum er einen Marine verlangt hat.Jennifer!…man merkt sofort, dass du nie an der Front warst, schlussfolgerte er daraus und gab ihr einen einfach Grund für das Verhalten von Corporal Robinson „Der Mann hat ein Problem.Lass niemals einen Kameraden zurück‚.“

Das heißt?“ fragte die Offizierin nach, da sie den Sinn wohl nicht ganz Verstand. „Alter Militär Kodex! ‚Lass niemals einen Kameraden zurück‘.dass ist das A und O in der Armee Mignola. Kameraden halten zueinander, fügte er gedanklich noch dazu. Dann blickte der Neuseeländer weiter etwas unruhig auf das Verkehrschaos, in dem sie sich nun befanden. „Was haben sie denn?“ kam auf einmal eine besorgte Stimme aus der Richtung von Mignola. Sie ist doch nicht so schlimm wie ich dachte,Hhhmm? Ach ne, mich macht die Gegend hier kribbelig.“ bemerkte er und wies mit einer Handbewegung ab, dass es nichts weiter wäre.

Nicht die glücklichsten Erinnerung, was?du hast ja keine Ahnung Mädchen,Nein, ich hab vergessen wie hektisch und übervölkert, diese alten Metropolen sein können.“ entgegnete Bail, obwohl er tief im Inneren wusste, dass es auch noch andere Erinnerungen waren, die ihm nicht gefielen. Aber kaum das die Erinnerungen wieder hoch kommen konnten, wurde der 58-Jährige zurück in die Realität geholt.

Es geht weiter…endlich.“ hörte er die Militärpolizistin erleichtert sprechen, als der Verkehr wieder floss und der Polizeiwagen beschleunigte.

Mal sehen wie sich das Krankenhaus verändert hat.

 

Kings County Militärkrankenhaus, Zimmer 493 >

09:00 Uhr

Wenig später standen die Ermittler vor dem Bett des Xi’An Lieutenants Kamat Baka’a. Dieser sah ziemlich mitgenommen aus, wahrscheinlich durch die Operation an seiner zertrümmerten Hüfte. Dadurch lag er seitlich und angewinkelt in seinem Bett. Kamat besaß grün-braune schuppige Haut, mehrer Tattoos auf dem Oberkörper. Aber diese schwarze Sonne, die Melina erwähnte, sah Bail nicht. Nur eine frische Scheuerwunde. Ob dies das Tattoo war? Hhhhmmm, ob er noch unter den Nachwirkungen der Narkose steht?, überlegte sich der Schmuggler, der es sich inzwischen auf einem Stuhl keine 5 Meter vom Krankenbett entfernt an der Wand gemütlich gemacht hatte. „Also sie hab ich doch mal am Stützpunkt gesehen.“ sprach der etwas benommene Xi’An, die hübsche Militärpolizistin die neben dem Krankenbett stand, an. Sogleich musterte Baka’a den in der Ecke sitzenden Bail durch und fragte auch ihn „Und sie…sind ähm…sind sie in der Navy?
Ja, ich war in der Navy sogar bei den Marines. Aber um zu sehen, ob du tatsächlich klar denken kannst und mir so später keine Scheiße erzählst…will ich dich mal auf die Schippe nehmen.Ähm, Gartenpflegedienst. Ich kümmere mich um den Rasen auf Schloss Sanssouci bei Potsdam.“ kam es über Skiratas Lippen, der sich ziemlich zusammenreißen musste um nicht zu lachen. Wenn er das schluckt, dann ist er definitiv noch unter Narkose.Haha… Nein, ich hab sie doch schon mal gesehen. Ja…ihr Bild hängt doch in der ‚Ehrengalerie der Tapferen‚. Sie sind doch Commander Bail Skirata. Sind sie nicht von den Marines rausgeworfen worden?!“ Der altgediente Marine hob verlegen den Kopf und schaute auf die Decke des Raumes und meinte amüsiert „Achja, der Preis des Ruhm’s.

Würden sie uns eventuell ein paar Fragen beantworten?“ kam es hart aus den Mundwinkeln von Captain Mignola. Der verletzte Xi’An drehte sich im Bett leicht umher und hielt sich die Hände vor dem Kopf, als ob er gerade jetzt unter Schmerzen stehen würde. „Ohhh nein, ich bin schrecklich erschöpft. Ich bin vollgepumpt mit Medikamenten.“ „Da haben sie unser kollektives Mitleid.“ kommentierte der Neuseeländer kühl und betrachtete, gelangweilt von Baka’as Versuchen das Verhör vorzeitig zu beenden, seine Hände. „Wir wollen nur wissen was da draußen vor Caracas geschah.“ stellte Jennifer Mignola nochmal klar, jetzt aber mit einer lieblicheren Stimme als zuvor. Der Kerl verschweigt doch was, falls er jetzt mit irgendeiner Scheiße anfangen sollte, mach ich dem Jungen mal ordentlich Druck, nahm er sich gedanklich vor und der Verletzte antwortete Mignola „Sie wollen wissen was passiert ist? Naja, es gibt verschiedene Versionen der Wahrheit, Captain. Es gibt immer verschiedene Versionen und…und die Dinge sind nicht immer so wie sie scheinen…

Als genau das passierte was Bail vermutete, stand er auf, ging vor das Krankenbett und sprach mit leicht erhobener Stimme „Es zu früh und ich bin zu müde. Dämliche Versionen einer Intrige eines unbedeutenden Lieutenants interessieren mich einen Scheiß. Sie geben sich zuviel Mühe Baka’a. Wissen sie woran ich das erkenne? Sie schwitzten und sie schwitzten, weil sie nicht wissen wie viel Robinson uns bereits mitgeteilt hat.“ „Aber nein, ich schwitzte nicht…… ist ja gut, ich… ich rede schon?“ entschloss sich der Xi’An, da es eigentlich für ihn keinen Ausweg aus dieser misslichen Lage gab.
Wie läuft es für sie bei den Marines und das noch bei den Menschen?“ fragte Skirata nun ernst nach. „Es ist entsetzlich, ich hasse das Militär. Ich bin nur hier wegen meines Vaters, weil…weil er wollte, dass dies eine Stabilisierung der Beziehungen zwischen Xi’An und Menschen vorantreiben würde.“ „Sie haben Angst vor ihrem Vater, oder?“ stellte die Offizierin fest.

Kamat Baka’a fing etwas an zu lachen „Nein, wir hassen einander nur. Also normalerweise würde er nicht mal einen Finger krumm machen für mich. Aber wenn er etwas nicht ausstehen kann, dann ist es ein Skandal. Und naja, als ein hochangesehener Offizier der Xi’An Streitkräfte, mit einem Sohn der ganz wild auf menschliche Frauen ist, da ist der Skandal doch vorprogrammiert.Also so wie er Jennys Beine andauernd anstarrt, muss es ja stimmen, schlussfolgerte er daraus und bemerkte „Toleranz und Militär, dass geht nicht zusammen. Tja, hat diese Lektion einer Familiengeschichte irgend ne Pforte?“ „Vor…vor ungefähr 2 Monaten da hab ich eine Beziehung mit einer süßen Kellnerin angefangen, mit schönen langen Beinen und… und mein Vater beschloss zu…zu intervenieren und Vice Admiral Cayannis behielt den Vorfall für sich. Aber auf Bitten meines Vaters, versetzte sie mich in den Ausbildungszug von Kalmar. Sie können sich denken das Kalmar das gehasst hat und naja, er hat dafür gesorgt das alle über mich Bescheid wussten.“ erklärte ihnen der Alien.

Er konnte sie nicht rauswerfen, also tat er alles dafür das sie von selbst gingen.“ schlussfolgerte Mignola daraus. „Er wollte mehr als nur das.“ stieß Baka’a leise und ängstlich hervor. „Mehr Intrigen, Kamat?“ wollte der Alte wissen und blickte seinem Gegenüber tief in die Augen. „Master Chief Kalmar hat gedroht mich umzubringen und zwar unmissverständlich.Und gehört oder gesehen hat das natürlich keiner, dachte er sich, aber dann übernahm die Militäroffizierin die Frage, als ob sie geahnt hätte, dass Bail sich gerade dasselbe fragte. „Hat das jemand gesehen oder gehört?“ „Nein, natürlich nicht. Das Shuttle flog mit geöffneter Rampe, niemand hat etwas gehört.“ antwortete der junge außerirdische Marine, tot ernst. Das ist schlecht…aber ich werde es ihm lieber selbst sagen, „Ich weiß ja nicht ob sie mit Ermittlungsarbeit verstraut sind. Aber es gibt so etwas wie ein Motiv und sie haben sich gerade eins verpasst.“ „Aber sie wollten doch wissen, was passiert ist und ich sag ihnen die Wahrheit.“ konterte der junge Xi’An fassungslos und verärgert. „Was ist mit den anderen Versionen?“ hakte Skirata nochmal energisch nach. Aber der Patient antwortete nur emotionslos „Ich hab ihn nicht getötet.“ Daraufhin beugte sich Mignola zu ihm vor, was den Alien lächeln lies und sie fragte leise „Wer war’s dann?

Und wie auf Knopfdruck, entschied sich der Alien auszupacken „Ich wollte es jemanden erzählen, aber Gilani hätte mich nur ausgelacht. Hartmann hätte es ein Scheiß interessiert und Robinson und Kiska sicher auch. Natürlich hat mich Kalmar dann auch noch mit Antropos in ein Team gepackt, die mich vom ersten Tag wie einen Aussätzigen behandelt hat. Mir kam der Gedanke das Kalmar sie vielleicht bezahlt hatte. Vielleicht sollte sie dafür sorgen, dass ich einen Übungsunfall hatte. Als wir im Übungsgebiet waren konnte ich nur daran denken das Kalmar auch in diesen verdammten Dschungel war. Er zwang uns durch diesen Sturm zu torkeln und wartete einfach nur. Ich hatte grauenvolle Angst, ich wollte nicht das Opfer eines rassistischen und hasserfüllten Verbrechens werden. Ja… ja, ich sollte vielleicht gar nicht erzählen, dass ich Angst hatte, aber ich hatte Angst… ich hatte Todesangst. Ich hatte solche Angst, dass ich wirklich hätte jemanden umbringen können, ich meine…

Aber sie taten es nicht!“ schlussfolgerte Skirata prompt daraus und Baka’a starrte ihn mit seinen großen gelben katzenähnlichen Augen eine Weile an, bevor er fort fuhr „Doch plötzlich… ging nicht weit von uns eine Fusionsgranate hoch. Als ich und Antropos an der Stelle ankamen wo die Granate hochging, sahen wir Master Chief Kalmar tot und verbrannt auf dem Boden liegen. Die Granate hatte ihn getötet. Keinen Augenblick später kam auch schon Hartmann zur Unglückstelle. Wir fragten ihn ob er seine Granate benutzt hatte, dem war aber nicht so.

Nach einem kurzen hektischen Gespräch, entscheiden wir uns zum vereinbarten Unterstand zu gehen. Kalmar ließen wir für die Militärpolizei zurück und nahmen nur seine Erkennungsmarke mit. Als wir schließlich im Unterstand angekommen waren, fanden wir dort Gilani und Robinson vor. Antropos berichtete ihnen das Kalmar tot sei und Robinson fragte wo Kiska stecke. Nach einer guten Viertelstunde gelangte auch er in den Unterstand. Als wir ihn fragten ob er seine Fusionsgranate benutzt hätte, antwortete er, Zitat: Na klar hab ich die benutzt, ich habe Kalmar damit umgebracht.“ Mignola fragte verblüfft nach „Das hat er wirklich gesagt?“ „Naja, er dachte wir wären auf seine Seite, er war so en Typ…ich äh…also wie’s aussieht, war Kiska gar nicht Sein richtiger Name. Er…er war gefälscht, er……erWas ist den jetzt? Haste ‚en Hänger?, fragte sich der Neuseeländer genervt und rückte den Xi’An wieder auf die Spur „Kommen sie!!! Ein bisschen mehr Konzentration, Kamat.

Daraufhin fasste sich der außerirdische Lieutenant wieder und erzählte „Ok. Also dann ging Antropos plötzlich auf ihn los. Wir mussten sie zurückhalten und sie beruhigen. Also wir sagten, wir würden Kiska den Behörden übergeben und alle waren einverstanden. Als alle am schlafen waren, rief mich Kiska zu sich. Er wollte mich überreden, dass ich ihn befreie, da wir ihn sicherheitshalber gefesselt hatten. Er meinte auch, dass wir zusammen, Antropos und Gilani umlegen sollten. Da man den zwei Frauen nicht trauen konnte. Die anderen sollten wir nur überreden, aber soweit kam es nicht. Ich blockte ab und sagte ihn, dass er verrückt sei. Als ich wieder wach war, sah ich das Kiska und Robinson miteinander redeten. Dann sah ich wie Robinson zur schlafenden Antropos lief und seine Pistole gegen ihren Kopf hielt.

Ich schrie auf und plötzlich ging alles ganz schnell. Antropos schlug die Pistole weg, der darrausfolgende Schuss traf Gilani direkt in den Rücken. Sie war sofort tot, unglücklicherweise hatte sie ihre Finger um den Abzug ihres entsicherten Sturmgewehres verkrampft, woraufhin sie reflexartig den Abzug betätigte und die Kugeln nur so durch den ganzen Unterstand flogen. Eine Salve zertrümmerte meine Hüfte, danach wurde ich ohnmächtig. Das nächste was ich weiß, war das Antropos auf uns geschossen hatte, als Robinson mich auf den Rücken trug.

Da die Story sehr verzwickt war, wollte die Militärpolizistin nochmal etwas klarstellen „Antropos war hinter Robinson her?!“ Der Alien nickte „Ja, weil er Gilani erschossen hatte.Das ergibt doch keinen Sinn, „Wieso hat er sie dann da raus getragen?“ fragte Skirata und kratzte sich dabei am Bart. Die schlichte Antwort von Baka’a kam sofort „Vielleicht dacht er, dann hatte er jemanden der ihn deckt. Woher soll ich das wissen? Aber ich kann ihn nicht decken, ich hab ja alles gesehen, er hat die Leute erschossen.“ Wie es aussieht ist Robinson das Arschloch, stellte er fest und meinte zu dem Xi’An „Und das werden sie bezeugen?“ „Aber klar!“ Skirata entfernte sich vom KrankenbettOk, dass war’s.“ Der Ex-Marine und seine hübsche temperamentvolle Begleiterin wollten gerade das Zimmer verlassen, als der außerirdische Lieutenant vorsichtig und unsicher bemerkte „Skirata?!… Was hat Robinson ihnen erzählt?“ Der Schmuggler drehte sich um, grinste und zwinkerte dem Verletzten zu. Dann verließen er und Captain Mignola das Zimmer.

 

Fortsetzung folgt…

Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Share on RedditEmail this to someone


// End Transmission

2 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *