Das Büro für Exekutive Dienste

Wir freuen uns sehr, euch heute eine weitere Übersetzung unserer Partner Organisation „Das Kartell“  zu präsentieren. Heute geht es um das Büro der Exekutive, dem Geheimdienst der UEE. Die Übersetzung stammt von  Malu23  und die Korrekturlesung von slicer1.  Vielen Dank!

 


Kompetenzen

 

Das Büro für Exekutive Dienste (Office of Executive Services) (OES)), das für lange Zeit unter diesem unscheinbaren Namen in den Tiefen des Senatsbudgets versteckt war, ist verantwortlich für die Sammlung, Analyse und Verwertung von Informationen und geheimdienstlichen Erkenntnissen, um die Durchsetzung des Gesetzes, die imperiale Sicherheit, die Verteidigung und die Außenpolitik zu unterstützen.

Die Erfüllung dieser Aufgabe kann verschiedene Formen annehmen. Vom Abfangen von Kommunikation über das Anwerben von Informanten bis zu Spionageabwehr und Kommandooperationen in außerirdischem Territorium setzt das OES Agenten im gesamten Imperium sowohl für innerstaatliche als auch auswärtige Missionen ein.

Geschichte

Da die Existenz des OES niemals offiziell bestätigt wurde, weiß niemand wirklich, wann diese Behörde gegründet wurde. Die erste bekannte Erwähnung soll laut den Archiven im Jahre 2794 während einer Sitzung des Subkomitees des Senates stattgefunden haben. Doch der erste Hinweis auf eine Aktion des OES fand sich bereits sechs Jahre zuvor, im Jahre 2788. Nathan Warrick, ein Ressortleiter der Advokatur im Terra-System, half die Treffen zwischen Senator Akari und den Xi’An zu ermöglichen, welche letztendlich zu dem Kray/Akari-Friedensvertrag führen sollten. Dieser lockerte die angespannten Beziehungen zwischen den beiden Reichen und läutete den Anfang vom Ende der Messer-Ära ein. Warrick verließ nach diesem Zwischenfall die Advokatur und verschwand von der Bildfläche. Nach dem Fall von Imperator Messer tauchte Warrick in der Funktion eines Beraters in Akaris Mitarbeiterstab wieder auf und wurde später während einer Sitzung des Subkomitees des Senates im Jahre 2794 zum ersten Leiter des neuen Büros für Exekutive Dienste ernannt.

Struktur

Aus Angst vor dem Erscheinen eines neuen Despoten wollte der Senat sicherstellen, dass er stets sowohl über die Stimmung in der Bevölkerung als auch über die Atmosphäre in den anderen Zweigen der UEE informiert war. Die Aufgabe des Büros für Exekutive Dienste ist es, sich in verschiedene Organisationen einzuschleusen, nicht nur um ein Auge auf die Bevölkerung zu haben, sondern auch um das Militär und die Advokatur unter Kontrolle zu behalten.

Das Senats-Subkomitee für Interne Beurteilungen hat die Aufsicht über das Budget und die Handlungen des OES. Auch bei der Namensgebung für dieses Subkomitee hat man bewusst einen unscheinbaren Namen gewählt, um möglichst wenig Aufmerksamkeit auf den Geheimdienst des Senates zu lenken.

Agenten

Agenten, die sich im Außendienst befinden, rekrutieren Informanten innerhalb und außerhalb der UEE, um den Senat über potentielle Krisen und wachsende Gefahren für die imperiale Sicherheit auf dem Laufenden zu halten. Innerhalb des OES sind diese Informanten als „Partner“ bekannt und werden damit beauftragt, Informationen für die Analysten des OES zu beschaffen und weitere Informanten zu rekrutieren.

Selbst das Aufsichtskomitee weiß nicht, wie das OES seine Partner rekrutiert. Der Vorteil des Büros ist, dass jeder ein Agent sein kann, denn bei der Rekrutierung kommt es mehr auf die Persönlichkeit als auf die Physis an. Das OES will anpassungsfähige, intuitive und intelligente Mitarbeiter, die so unauffällig sind, dass sie niemandem auffallen (oder zumindest schon sehr schnell wieder in Vergessenheit geraten).

Bekanntheit

Die Existenz des OES wird noch immer streng geheim gehalten. Sowohl der Imperator als auch das Militär und die Advokatur sind sich darüber bewusst, dass dem Senat ein Geheimdienst zur Verfügung steht. Doch da sie nur wilde Vermutungen und unzuverlässige Quellen haben, fällt es ihnen schwer, herauszufinden, wo sich dieser Geheimdienst befindet oder wer die Leitung innehat. Des Weiteren verstehen die Partner, die sich in diese Organisationen eingeschlichen haben, es sehr gut, deren Untersuchungen zu behindern.

Selbst für viele Senatoren ist das OES kein offenes Buch. Senatoren müssen für mehrere Legislaturperioden im Amt bleiben, bevor sie in die Existenz dieses Dienstes eingeweiht werden.

Es gibt in der Öffentlichkeit viele Gerüchte über Senatoren, die als Spione für das OES arbeiten. Einige haben tatsächlich unwissentlich für das OES gearbeitet, doch glaubhafte Abstreitbarkeit war von Anfang an die oberste Direktive des OES und bisher wurden sie noch nicht bei ihren Aktionen erwischt.


Vielen Dank für die Übersetzung an Malu23  

und die Korrekturlesung an slicer1    

Originaltext


 

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