Meet the Devs: Jared ‘Disco Lando’ Huckaby

Trefft die Entwickler – mit James Pugh und Jared ‘Disco Lando’ Huckaby

DL: Hey, woher hast du diese Mütze?

DL: *mit verstellter Stimme* Keine Ahnung. Woher hast du diese Mütze?

JP: Hey …

DL: Was?

JP: Deine Mütze ist bescheuert.

DL: Deine Mütze ist bescheuert! Hallo alle zusammen, willkommen zu Meet the Devs! Ich bin Jared ‘Disco Lando’ Huckaby …

JP: Stopp, hör auf! Spiel die Credits ab.

*Intro*

JP: Hallo alle zusammen, willkommen zurück zu Meet the Devs, und heute ist bei mir ein sehr be… ein Gast. Dies ist Jared ‘Disco Lando’ Huckaby. Danke für’s Vorbeikommen.

DL: Es ist schön dich endlich zu treffen.

JP: Ja, ich wunderte mich, warum sie diese Trennwand zwischen unsere Tische gestellt haben, das war so authentisch wie möglich.

DL: Um die Wahrheit zu sagen: Genau so nah sitzen wir jeden einzelnen Tag zusammen. Unsere Tische stehen in einer Ecke direkt nebeneinander, sodass wir während des Tages zu jeder Zeit aneinanderstoßen.

JP: Das mache ich nicht. Du bist das, und das ist … ärgerlich.

DL: Ja besonders, wenn du dich umdrehst und die Lehne meines Stuhls schüttelst: “Hey Disco, hey Disco.”

JP: Also wie auch immer, falls es noch irgendjemand nicht wusste: Du warst ein langzeitiger Fan, hast ein paar Fanvideos gemacht, die wir … ‘existent’ fanden, also entschieden wir dich her zu bringen. Wie lief also dieser ganze Übergang ab?

DL: James hat recht. Ich habe Videos gemach, die ‘existierten’. Nein – das geht alles auf zurück Wingman’s Hangar. Ich bearbeitete die Fanfragen. Einige waren besser als andere. Wenn ihr alle ehrlich zu einander seid, waren einige Videos besser als andere. Ich wollte Helfen dies in Zukunft zugunsten der besseren Videos zu kippen, also tat ich was i konnte. Sie schienen ein Hit zu sein. Ich traf einige Leute aus dem Team, kam zu einem Besuch vorbei, hing mit dir, Ben und so weiter ab. Und als es schließlich Zeit wurde das Team zu erweitern, wurde ich reingehohlt.

JP: Ja, das macht absolut Sinn. Falls ihr das noch nicht wusstet: wir haben uns wegen einiger Animations- und Eröffnungs-Sachen an Disco gewendet. Als wir also eine freie Stelle hatten und das Team erweitern mussten, machte das einfach nur Sinn.

DL: Ja, ich machte das Opening, dass ihr immer noch in Around the ‘Verse sehen könnt. Das fing an … ich kam etwa zu Sandis Flugschulen-Zeit zum Team zurück, und ich bin nun schon seit fast fünf Monaten hier.

JP: Was lustig ist, da du das Intro zu AtV gemacht hast, und ich das nicht wusste, bis etwa Episode 34. Ich hatte jemand anderes übermäßig Anerkennung gezollt.

DL: Nun, das war ein Wettbewerb. Das war keine bezahlte Arbeit. Das war so, wie wir das kürzlich mit Ship Shape gemacht haben, wo Leute Sachen eingesendet haben und dann, wenn du gewonnen hast, hast du das Schiff bekommen. Ich habe das Schiff niemals erhalten. Also das war bist zur PAX South, wir redeten darüber, wie man mich einbringen könnte, und ich sagte gewissermaßen: “Nun ihr habt mich immer noch nicht für das Intro zu der Show bezahlt.” … Und wenn James nur noch weiser hätte werden können … alle Farbe ist aus seinem Gesicht gewichen und er sagte: “Haben wir nicht?!” Doch darum ging es nie, das war also niemals ein Problem.

JP: Eine andere Sache, die du oft erwähnst. Du hast diesen Job, doch nun erzählst du jeden Tag bei der Arbeit, wie viel Jobs du schon hattest. Warum legst du nicht einfach los, und erzählst dem Publikum, wie viele Berufe du schon hattest?

DL: Okay. Ich hätte gerne die Aufnahme um zu zeigen, dass er das jetzt eingebracht hat. Mit einem tatsächlichen I-9 und einem W-2 (Formulare für die Arbeit in den USA), nicht unterm Tisch, und mit vollständigen Meldungen an das IRS (Steuerbehörde) ist dies mein 35. Job.

JP: wie hast du das geschafft 35 Jobs zu haben?

DL: Ich habe das Jack-Lindon-Ding durchgezogen.

JP: Ich weiß nicht, was das ist.

DL: Natürlich weißt du das nicht. Er war ein Autor, schrieb ein paar Bücher, das bekannteste ist vermutlich Call of the Wild. Doch Jack Lindon war ein Typ, etwa zur Jahrhundertwende, der anstatt zur Schule zu gehen – anstatt die eine Sache zu kennen, die er machen wollte, und dafür zur Schule zu gehen – zog er aus in die Welt und erkundete einfach so viele Berufungen, wie möglich. Er machte einen Job, bis er die Arbeit kannte und sich sicher darin fühlte, dann kündigte er den Job und ging fort um etwas anderes zu machen. Und das ist es so ziemlich, was ich mache, seit ich … 16 wurde. Das war: Für ein paar Monate in einem Job zu arbeiten – vielleicht etwas länger – aus diesem Beruf zu lernen, was ich konnte, auszusteigen um einen anderen Beruf zu kriegen. Manchmal auch zwei Jobs gleichzeitig. In meiner absoluten Tiefphase auch drei Berufe zur gleichen Zeit, rund um die Uhr in Takten schlafend.

JP: Was war die längste Zeit, die du an einem Ort geblieben bist?

DL: Ich war für fünf Jahre immer mal wieder bei einem Baseball-Stadion. Die Rancho Kukamunga Quakes, die waren ein einzelner A-Vertragspartner der San Diego Padres, zu der Zeit. …

JP: Yeah, Padres!

DL: Im Moment sind sie ein Vertragspartner der Dodgers. Go Dogers!

JP: Boooo!

DL: Ich fing als Mr. Müll an, wo ich in einen Anzug gekleidet mit einer Mülltüte herumlief und den Abfall der Leute einsammelte, sodass sie ihn nicht einfach auf den Boden schmissen …

JP: Warte kurz. Warum hast du einen Anzug getragen? War das dein eigener Flair? Du hast den Müll-Job aufgepeppt?

DL: Ja. Ich ging da also in einem Anzug raus, sang Lieder, machte Comedy-Routinen, fotografierte viele Bilder mit ausländischen Touristen und solche Sachen. Und von da habe ich mich nach oben gearbeitet betrieb den Line Score (Punktetabelle am Spielfeldrand), bis hin zur Anzeigetafel, bis ich schließlich der Einsatzleiter für das gesamte Baseballstadion wurde, als ich 19 Jahre alt war. Ich war zuständig für alles, was kein Typ war, der einen Schläger zum Ball schwang. Ich war sehr aufgeregt, kam bis auf vier Spiele an einen World Series Ring (Trophäe in einer Baseball-Liga) heran.

JP: Ich kenne die vier Spiele, von denen du sprichst, und ich würde das gerne nicht nochmal durchleben.

DL: Yup. 1998. Yankees vs. Padres. Wenn sie die Serie gewonnen hätten, hätte ich – als einer der Top-Drei in der in der Padres-Farm-Organisation – einen World Series Ring erhalten und ich hätte dieses Interview so geführt (er ließe sich den Ring an seiner Hand küssen). Genau jetzt.

JP: Ja. Ich erinnere mich gut an die 98er World Series. Glaub mir.

DL: Yup

*Fauststoß*

*Hennessy entschied, dass dies die beste Gelegenheit wäre um ein Kommentar zum Butterfly Effect abzugeben, und dass – wenn die Padres 1998 die World Series gewonnen hätten – niemand von uns hier wäre um dieses Interview zu führen und die seltsamen Sachen mit meinen Händen zu machen, die ich erst vor wenigen Momenten tat.*

JP: Wir wissen nun also ein bisschen mehr über dich, zu viel – würden einige sagen, mich selbst eingeschlossen. Doch was machst du im Alltag? Was sind hier so deine Pflichten?

DL: Nun, ich bin ein Community Manager, genauso wie James Pugh. Und ein Community Manager ist so etwas wie … ein Mädchen für alles, es ist … du kannst mich korrigieren, wenn ich falsch liege …

JP: Immer.

DL: Wir managen den Content, der an die Community rausgeht. Ob das nun Interviews, wie mit James, oder Comm-Links, Posts in den Foren, ich tendiere dazu einige der Shows zu editieren, es ist … es ist vielseitig. Zuletzt war ich der Leiter im Starliner-Verkauf, der jetzt abläuft, und dies schloss ein die Schreiber, und den Designer – Randy – und das Turbulent Web-Team zu koordinieren. Und ein Konzept für die Verkaufsseite zu entwickeln, die ihr saht. Meridian Transit, was eigentlich deine Idee war, und da ist … da ist wieder die Community-Manager-Sache: James hatte die Idee – Was, wenn wir dieses Reise-Ding machen? Was, wenn wir das gesamte Schiff in eine Reise-Log artige Sache einbetten? Und er hatte die Idee mit den Postkarten, dann ging ich nach hause und machte die Postkarten, und ich entwarf das Logo für Meridian Transit. Wir hatten einen Namen dafür, doch die Schreiber mochten ihn nicht und änderten den Namen.

JP: Ja, das stimmt. Ich mochte … Ihr Jungs dachtet über Daedalus nach … ich mochte Icarus, doch sie dachten, das wäre zu platt.

DL: Ja, die Dinge durchlaufen Iterationen, doch letzten Endes koordinierte ich den gesamten Verkauf der Starliner, und … das schließt auch die Aufnahme all der Audio-Fetzen ein, dieser wirklich nervigen Audio-Teile, die da rein platzen und wo man sich fragt: “Meine Güte, wo ist der Stummschalter?” Diese wurden von mir aufgenommen. Entschuldigung. Und ja … von RtV bis zu Dingen im Forum, die Show zu editieren, die Show zu produzieren, bei Comm-Links zu helfen, es umfasst alles. Beteiligung an allem, was von CIG raus geht an die Community.

JP: Ja, ich sehe das so wie eine Gretchenfrage von einer Mutter, denn meine Mutter fragt mich immer: “Was machst du?” Und das ist nicht so einfach zu beantworten, wie: “Oh, ich schreibe den Codes des Spiels.” oder “Ich bin ein Künstler.” Also sage ich ihr immer nur “Ich bin die Verbindung zwischen dem Entwicklerteam und der Community.” Du bist in der interessanten Position, wo du von außen dazugestoßen bist. Gibt es irgendetwas, das nicht so ist wie du es erwartet hast, als du nur ein Backer warst?

DL: Ja und nein. Man könnte völlig wahrheitsgemäß ja oder nein antworten. Meine Berufserfahrungen haben mich quasi für alle Arten von Arbeitsumgebungen vorbereitet, die ihr haben könntet. Die wichtige Sache, die man hier nicht vergessen darf – und darauf habe ich mich so zu sagen selbst vorbereitet, und als ich hier ankam, dachte ich: “In Ordnung. Das war genau wie ich erwartet hatte.” – ist, dass dies ein neues Unternehmen ist. Es begann mit einer Idee im November 2012, und es braucht eine Weile um ein Unternehmen aus dem Boden zu stampfen und anzufangen Prozesse und Prozeduren und Protokolle und all die anderen P-Wörter, die du dir vorstellen kannst, zu bauen. Wir lernen noch immer dazu. Wir lernen noch immer, wie man die Dinge macht. Denn selbst, wenn dies schon eine Firma gewesen wäre … dies ist kein Unternehmen das ein Spiel macht, wie irgendeine andere Firma ein Spiel machen würde. Also selbst wenn wir nicht gerade neu wären, und nicht all die Schwierigkeiten durchleben müssten, die ein neues Unternehmen nun mal durchläuft, sind wir eine neue Firma, die eine neue Sache auf eine neue Art macht. Also das beste an diesem Ort ist die Bereitschaft neue Dinge auszuprobieren. Die Risikobereitschaft unsere Hälse da raus zu strecken, und dann eins auf den Deckel zu kriegen und dann zu wissen: “Okay, das hat nicht funktioniert. Lasst uns dies versuchen!” Wir machen einige Fehler, wir werten diese Irrtümer aus und lernen aus ihnen, und wir gehen vorwärts, versuchend diese Fehler nicht nochmal zu machen.

JP: Wir gehen MIT diesen Fehlern vorwärts.

DL: Wir nehmen diese Fehler mit uns!

JP: Wir klammern uns verzweifelt an sie! Das sind unsere Lieblingsfehler!

DL: Doch das ist genau das, was ich mit Chris an der Spitze erwartet habe. Eine meiner Lieblingssendungen war West Wing, da hatte man immer diese Sache, dass wir dem Vergnügen des Präsidenten dienen. Wir dienen dem Vergnügen von Chris Roberts. Er ist fantastisch darin anderer Leute Ideen zu nehmen und dann Leute mitwirken zu lassen. So wie wir schon Meridian Transit beigesteuert haben, jetzt ist das in der Hintergrundgeschichte, und wir haben das gemacht! Doch letzten Endes dienen wir alle Chris Robert’s Vergnügen, und … das ist aufregend. Das macht viel Spaß, und es ist mehr Arbeit als ich … es ist mehr Arbeit als ich gedacht hätte. Ob am Morgen, am Mittag, oder in der Nacht, wenn man da diese E-Mails um 5 Uhr Morgens erhält – wann immer es Arbeit zu erledigen gibt, macht man die Arbeit.

JP: In Ordnung, wir werden dich gehen lassen, doch wir haben ein paar Schnellfeuer-Fragen für dich. Ich weiß, du hast die Show gesehen, du editierst sie jede Woche, doch womöglich wirst du die Fragen nicht kennen. Was ist dein Lieblingsfilm?

DL: Jaws (Der weiße Hai).

JP: Nie gesehen.

DL: Lawrence von Arabien.

JP: Nie gesehen.

DL: Jäger des verlorenen Schatzes.

JP: Nie gesehen.

DL: Empire strikes back (Das Imperium schlägt zurück).

JP: Den hab’ ich gesehen. Empire ist mein Lieblingsteil von Star Wars, doch das ist die einfache Antwort. Das ist der Lieblings Star-Wars-Teil von jedem. Lieblings-Videospiel?

DL: Ich schätze, wenn wir nach den gespielten Stunden gehen – wenn dies das größte Kriterium ist: “Ich habe dieses Spiel mehr als jedes andere auf der Welt gespielt … “

JP: Nicht unbedingt, es geht eher um … eigentlich willst du World of WarCraft sagen?

DL: Ja, so gesehen ist es am Ende jedermanns “liebstes” Spiel, doch so weit es um ein Erlebnis geht, an das ich mich für den Rest meines Lebens erinnern werde: Halo. Legendärer co-op.

JP: Halo: Kampf um die Zukunft?

DL: Ja, dieses erste Halo. Die erste Kampagne. Co-op. Ich verbrachte 15 Stunden, von einem Samstag zu einem Sonntag mit: “Bleib bloß da stehen! Du bist der Respawn-Punkt für meine Leiche!” Und wir stürmten rein, denn wir waren in dem Spiel nicht gut genug, um alleine erfolgreich zu sein. Wir haben das einfach erlebt, ohne zu wissen, was danach kam.

JP: Ihr hingt tagelang in der Bibliothek (ein Level von Halo) fest.

DL: Wann endet die Bibliothek? Sie muss nach dieser Kurve enden. Wir nehmen diese Abzweigung und die Bibliothek ist vorbei, nicht wahr?

Beide: Nope!

JP: Das ist eine Sache, die ihr über Halo wissen müsst, eigentlich ist das ein bekannter Fakt: Tatsächlich ist die Bibliothek unendlich, niemand hat dieses Level geschafft, denn es endet niemals. Lieblings-Schiff in Star Citizen?

DL: Viele Leute erwarten von mir zu sagen: “Die 890 Jump.”

JP: Warum erwarten Leute von dir, das zu sagen?

DL: Sie nehmen die ‘Lando’-Sache und sie nehmen das E zur Lady Luck, welche Landos Schiff war. Und die 890 Jump ist so ungefähr wie die Lady Luck. Das ist ein Prozess den Leute durchlaufen.

JP: Das hat niemals jemand gemacht!

DL: Nein, ich werde das oft gefragt.

JP: Nein, das ist das erste Mal, das jemand das gehört hat.

DL: Nein. Du hast niemals Lawrence von Arabien gesehen.

JP: Das stimmt.

DL: Doch als ich die Retaliator gesehen habe, auf … war das die PAX East? Ich musste an diesem Video, diesem wirklich coolen Trailer, arbeiten, wo sie die Retaliator enthüllt haben. Das hat mich einfach umgehauen. Die Retaliator ist so schnittig. Es war das UK-Team, dass den Fehdehandschuh auf alle anderen hinabgeworfen hat und sagte: “So machen wir jetzt Schiffe!” Und nun sagt jeder: “Ihr werdet die Merlin sehen.” Sie steht echt kurz bevor, ist wirklich bald hier. Und dann die Connie und … ich mag die Connie wirklich noch immer.

JP: Ich hatte nicht erwartet, dass das so einen inneren Konflikt in die auslöst.

DL: Ich bin ein Mann von kollidierenden Emotionen.

JP: In Ordnung. Ich bin James Pugh und dies ist Brisco Brando, und ihr habt gerade einen Entwickler getroffen!

Hennessy: Bestes Ende aller Zeiten.

JP: Das war mit Absicht. Es ist zwar irgendwie unfair, doch was soll’s?

Hennessy: Schnitt. Das war’s, es gibt keine zweite Aufnahme.

JP: Das war Absicht.


// End Transmission

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