Meet the Devs: Pete Mackay

JP: So Leute, danke, dass ihr dabei seid. Es ist ein Vergnügen Pete Mackay hier zu haben, der den den weiten Weg von Austin hier her kam. Pete, warum erzählst du den Fans nicht, warum wir dich ‘DJ Pete’ nennen?

PM: Zuletzt, weil ich während des SXSW (South by Southwest) Events in Austin, vor ein paar Wochen, als DJ mitwirkte.

JP: Das ist jetzt etwa einen Monat her, richtig? Die Zeit vergeht wie im Fluge.

PM: Davor war der Grund, weshalb ich so genannt wurde der, dass ich ein Nachtklub-DJ war, ein Rave-DJ, vor vielen Jahren.

JP: Also, wie kamst du dazu?

PM: Eigentlich fing es damit an, dass ein Freund von mir in die Produktionsseite des Ausrichtens von Partys einstieg, und er sagte: ‘Hey, du weißt wie man mit Computern umgeht. Wir brauchen jemanden für die Videoprojektion.’ Also fing ich damit an, dies als VJ zu machen und dann erfuhr ich mehr über Plattenspieler, kaufte mir einen eigenen und wurde schwer Vinyl-abhängig, und ging von da aus einfach weiter.

JP: Wie bekomme ich diesen Job? Der Typ der Partys produziert? Das klingt nach der besten Arbeit überhaupt!

PM: Das ist ziemlich lustig.

JP: Also wie hast du mit dem Projekt angefangen? Ben redet bis zum Gehtnichtmehr von dir, weil er sagt, dass er dich liebt. Kannst du ein bisschen über deine Geschichte erzählen?

PM: Yeah, dazu gehen wir ein Stück zurück. Wahrscheinlich reicht das soweit zurück, wie ohnehin auch bei jedem anderem in diesem Projekt. Etwa zu der Zeit, als die Finanzierung – die ursprüngliche Kampagne – abgeschlossen war, entließ mein vorheriges Studio uns alle. Ich suchte also nach Arbeit und erhielt einen Anruf von Eric Petersen, der mich eigentlich fragte, ob ich daran interessiert wäre in Sachen E-Mail auszuhelfen. Also befasste ich mich zuerst kurze Zeit mit E-Mails. Wenn irgendjemand in den ersten fünf … drei bis fünf Monaten des Projekts das Unternehmen anschrieb, dann beantwortete ich das. Ich beantwortete eine Zeit lang jedes Fitzelchen E-Mail, welches das Unternehmen erhielt. Also arbeitete ich in den frühen Tagen, ganz am Anfang von Zuhause aus, da es keinen Büroraum gab. Der Mietvertrag war schon unterschrieben, doch wir waren noch nicht eingezogen. So arbeitete ich eine Zeit lang von Zuhause aus und dann zogen ich, Ben und Eric in den Keller ein. Wir waren nur zu dritt für etwa zwei Wochen, bis auch einige andere Leute anfingen an Bord zu kommen. Doch für einen Gutteil der Zeit, war die Entwicklung … weißt du, im Grunde waren es nur ich und Ben.

JP: Wie war das? Du ahntest offensichtlich nicht, zu was das werden würde, doch hattest du ein Gefühl dafür was es tatsächlich war?

PM: Nun, ich bin ein großer Fan von Wing Commander, ich war also total begeistert bei diesem Projekt dabei sein zu können. So gesehen war ich völlig übereifrig alles zu tun, was ich konnte um auszuhelfen. Überall. Von da stamme ich also grundsätzlich. Ich denke ein Grund, warum ich beim Designteam landete war die Tatsache, dass ich so begierig darauf war etwas wirklich cooles zu machen.

JP: Ja, das ist auch meine nächste Frage. Du kamst aus einem Videospiel-Hintergrund, richtig? Ging es da auch um Design, oder … ?

PM: Nein, eigentlich fing ich bei der QA (Qualitätssicherung) an, und entwickelte mich vom QA zum begleitenden Produzenten und ein Teil dieser Produzenten-Rolle war auch der eines Community-Managers. Und ich denke dieser Teil war gleich zu beginn für Eric interessant, der schon Erfahrung darin hatte mit der Community zusammenzuarbeiten. Von da an arbeitete ich also sehr hart in dieser Rolle. Dann kam die Anfrage auf, dass Chris etwas brauchte, und zu dem Zeitpunkt hatten wir in der Tat keine Designer im Mitarbeiterstab mit Chris, und Chris war mit der Führung des Geschäfts überfordert, also fragte er mich und Ben und sagte: ‘Hey, ich brauche einen Designer für etwas.’ Also gab ich dem Ganzen einen Versuch und er mochte es. Ich denke er mochte das, was ich ihm vorlegte aufgrund meiner Leidenschaft für dieses Projekt und letztlich wurde ich zum Designteam verschoben.

JP: Kannst du uns verraten was das für eine Sache war?

PM: Zu der Zeit war es … meine Güte, ich habe schon an so vielen Sachen gearbeitet …

JP: Flasche Bescheidenheit.

PM: Es war … Das war der ursprüngliche Vorschlag dafür, welche Bauteile an ein Schiff montierbar wären, wie Bordelektronik, Radar und Triebwerke und es war nicht einfach nur eine Liste dieser Dinge, es war vielmehr eine Beschreibung wie sie funktionieren, wie sie zusammenarbeiten. Es war ein vollständiges System. Aber es war trotzdem ein sehr detaillierter Vorschlag, also …

JP: Also können dir die Fans für alles danken, was sie an ihren Schiffen haben.

PM: Nun ja, für einen winzig kleinen Brocken, der das ins rollen brachte, vielleicht ein Teil davon.

JP: Du bist also schon seid der Gründung mit dabei, so scheint es. Wie siehst du das Projekt jetzt, in Anbetracht dessen wo es nun ist, was du jetzt machst, im Vergleich zu damals?

PM: Es ist so anders. Es ist nicht, es ist … das Unternehmen ist so sehr gewachsen, dass … damals kannte ich jeden im Unternehmen, selbst als es deutlich größer wurde, als nur ich und Ben, kannte ich immer noch jeden im Unternehmen. Doch jetzt gibt es so viele Leute, die ich nicht kenne weil wir … ein Hauptgrund dafür ist, dass wir nun über drei Hauptstudios und zahlreiche Freischaffende verteilt sind.

JP: Ja, und auch ein paar Kontinente.

PM: Ja es ist also einfach nicht mehr möglich. Somit hat sich auch das Gefühl völlig geändert. Zu Beginn war eine Menge Aufregung dabei dieses Projekt erfolgreich in Gang zu bringen, und nun ist es ein Haufen Arbeit, es dahin zu bringen, wo wir es haben wollen.

JP: Das ist großartig. Bevor du gehst habe ich eine Reihe von Schnellfeuer-Fragen für dich. Bereit?

PM: Sicher.

JP: Lieblingsfilm?

PM: Liebster Film aller Zeiten … wahrscheinlich Blade Runner.

JP: Blade Runner. Wir sollten einen Zähler einführen. Wenn jemand einen Film nennt, sollte es zwei Bereiche geben und in Einer davon sollten die Filme sein, die ich gesehen habe und der Andere die Filme, die ich nicht gesehen habe, denn diesen habe ich nicht gesehen. Ist er gut?

PM: Ja, ich liebe ihn. Du solltest diesen und Ghost in the Shell sehen. Zusammen. Mach daraus einen Filmabend.

JP: Ich wollte schon immer mal Ghost in the Shell anschauen. Doch wir kommen vom Thema ab. Lieblingsvideospiel?

PM: Phantasy Star 2.

JP: Das habe ich gespielt. Damit kommen wir aus. Warum 2?

PM: Ich mochte seine Thematik. Es war sehr stimmungsvoll, ein bisschen deprimierend, was es sehr von den anderen RPGs unterschied, die etwa zur gleichen Zeit rauskamen. Und es war das erste Spiel, dass tatsächlich den Tod eines Hauptcharakters beinhaltete, lange vor Final Fantasy 7.

JP: Warte, wer stirbt in Final Fantasy 7?

PM: Sag’ ich dir nicht. Spoiler, Mann!

JP: Ich weiß, richtig? Wir sollte jetzt das gesamte Interview gehashtagged haben. Lieblingsschiff in Star Citizen?

PM: Oh, Mann, ich habe mehrere.

JP: Du bekommst eins.

PM: Eins?

JP: Eins.

PM: Ich weiß nicht. Ich werde die Gladiator nehmen. Ich mag die Gladiator.

JP: Gladiator? Warum?

PM: Ich mag einfach ihre Form. Ich denke die sieht cool aus.

JP: Hast du die Manöverdüsen daran gemacht?

PM: Noch nicht. Aber ich habe sie im Vorkalkulator modelliert!

JP: Okay Pete, danke nochmal dafür, dass du in beide Shows kamst. Es war ein Vergnügen dich hier zu haben.

PM: Kein Problem.

JP: Hab’ eine sichere Reise zurück nach Austin.

PM: Danke, Mann.

JP: Und ihr *zensiert*


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