Die Fora Hungersnot

Artikel von Riley Rudin

HYPERION, FORA: Sophia Ruiz hatte die letzten fünf Tage nichts gegessen. Mit 108 Jahren hatte sie ihr ganzes Leben auf Hyperion im Fora System gelebt. Sie hatte gesehen wie die HyperClay (HyperLehm) Stürme Stück für Stück die Städte für die Wüste zurück eroberten. Sie hatte gesehen wie Banditen und Ausgestossene die Kontrolle über ein System gewannen, welches die UEE geschworen hatte zu verteidigen. Sie hatte als eine von wenigen überlebt und sah nun ihre Welt so schlimm wie niemals zuvor.

Über die letzten sechs Monate hatte eine grosse Nahrungsknappheit Hyperion getroffen, welche nur ein paar weniger ausserhalb des Fora Systems bekannt war. Menschen wie Sophia Ruiz verbrachten die grösste Zeit ihres Tages in den Warteschlangen für die Rationen, doch erhielten sie im Gegensatz stetig weniger Essen. “Mit jedem Tag der verstreicht, werden die Schlangen länger,” sagte Sophia. “Jeder scheint ausgehungert zu sein und zu leiden aber niemand tut deswegen etwas.”

Für Leute wie Curtis Deacon veränderte sich die Wahl woher Essen aufzutreiben von hart zu unmöglich. “Ich weiss nicht mehr weiter. Meine Kinder brauchen etwas zu essen. In diesen Warteschlangen zu warten gibt dir keine Garantie Essen zu bekommen aber anderswo bekommst du auch nichts.” Deacon gibt zu Essen auf dem Schwarzmarkt in der Vergangenheit gekauft zu haben doch damit hat er auch seine letzten kleinen Ersparnisse aufgebraucht. Deacon ist seit dem unsicher was er als nächstes tun kann. Hungrig, ausgelaugt und mit Tränen in den Augen fleht Deacon die UEE an “Bitte, wir brauchen eure Hilfe. Ich kann nichts an dem ändern was hier falsch läuft. Wenn ich keine Hilfe bekomme, dann bin ich nicht der, welcher am meisten leidet sondern meine Kinder.

Bis zum jetzigen Zeitpunkt, stiess alles Flehen der Bevölkerung von Hyperion auf taube Ohren. Geschichten zu der Hungersnot sind im Spektrum mittlerweile verbreiteter. Dennoch weigert sich der Senat über die nicht abgeschlossenen Budget Kürzungen hinweg zu sehen. Mit der Militärischen Budget ebenso in der Schwebe, nehmen die Senatoren nur widerwillig neue Initiativen an.

Während die UEE sich nur langsam den Problemen im Fora System zuwenden, haben sich besorgte Bürger entschlossen zu helfen. Xavier Yu arbeitet für die auf Terra gegründeten gemeinnützige Organisation die “Empire Overlooked”, welche sich für nicht vertreten Systeme in der UEE einsetzt. Yu behauptet, dass das ignorieren von Foras Hungersnot nur ein weiterer negativer Höhepunkt der UEE im Umgang mit dem System ist. “The UEE hat die Menschen auf Fora verraten” sagt Yu “Alles Gerede vom Senat von eingreifenden Notfallrationen hat nichts und wieder nichts gebracht. Nur Gerede und keine Taten.”

Kürzlich hat Yu einen Gesetzesentwurf angefochten um Leuten auf Hyperion zu helfen und gleichzeitig den Gründen des Problems nachzugehen. Nichtsdestotrotz hat Senator Glasi von Vosca den Entwurf blockiert damit er nicht im Senat angenommen wird. Glasi weigert sich auf Anfrage gegen eine Teilnahme an einem Interview für diesen Artikel, jedoch hat ihr Sekretariat ein Statement veröffentlicht welches in grossem und ganzen folgendes aussagt: “Bevor der Kongress irgendwelche Gelder freigibt, muss zuerst die Debatte um das Budget beendet werden. Es würde von uns unverantwortlich sein, Geld zu verschwenden welches wir nicht haben.”

Die Nase voll von Ausflüchten und nicht umgesetzten Taten, hat Yu private Geldmittel organisiert, damit die “Empires Overlooked” den Bedürftigen direkt Hilfe senden kann. Anfangs dieser Woche, hat Yu persönlich eine Merchantman mit Nahrungsmittel beladen, bestimmt für Hyperion. “Aus den Berichten, habe ich vernommen, dass die Nahrungsmittelmengen welche die UEE als Hilfe dem System zusendet stetig gleich geblieben ist.” sagt Yu. “Das Problem ist, dass die Nahrungsmittel niemals die Ladenregale erreichen.” Yu ist fest davon überzeugt, dass das Erstellen einer eigenen Unterstützungsverbindung nach Hyperion garantieren wird, dass das Essen Leuten wie Sophia Ruiz und Curtis Deacon helfen wird.

Silva Sanderson ist eine von vielen aus Terra stammenden Söldnern angeheuert von Yu um sicherzugehen, dass die Nahrungslieferungen ihren Weg zu den Läden findet und nicht auf dem Schwarzmarkt landet. “Ich probiere mindestens einmal im Jahr einen Auftrag zugunsten humanitäre Hilfe abzuschliessen.” sagt Sanderson. “Die Menschen auf Hyperion sind genauso ein Teil von der UEE wie jeder andere auf Terra. Ich will denen wissen lassen, dass die Stärke des Imperiums von seinem Volk kommt. Nicht von der Regierung.”

Wenige Momente später, die Merchantman voll beladen abhebend. Die Nahrungsmittel im Frachtraum würden vielleicht keine grossen Unterschied in der Hungersnot machen aber vielleicht würde es die Herzen und Meinungen der UEE Bevölkerung verändern. Kurz vor dem betreten des Schiffes, sprach Yu, “Ich weiss, was ich hier tue ist nicht genug aber jedes kleines bisschen hilft. Jeden Credit, jedes Bild und jedes Wort, fügt sich mehr und mehr zu einem Ganzem zusammen. Sobald die Menschen genau sehen was vor sich geht, warum sollten sie dann nicht anfangen sich zu erheben und zu helfen?

 

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Übersetzung: Kibo_daFunk

für www.star-citizen-news-radio.de

Quelle: RSI


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