Meet the Devs: Steve Bender

mit James Pugh (JP) und Steve Bender (SB)

JP: Hey Leute, danke, dass ihr dabei seid. Ich bin hier mit Steve Bender. Steve, wie geht’s dir?

SB: Mir geht’s gut.

JP: Guter Mann, danke fürs Erscheinen. Es ist schön, dich wieder aus dem UK (Großbritannien) zurück zu haben. Wir werden ein bisschen darüber reden, was du hier machst. Du bist der ‘animation director’ (Animationsdirektor)?

SB: Ja

JP: Wie hast du auf diesem Pfad angefangen? Das scheint wirklich etwas sehr spezielles zu sein.

SB: Ja, es war wirklich irgendwie seltsam, insofern als dass ich schon immer an Kunst und der Schauspielerei, während der High-School, interessiert war. Und ursprünglich wollte ich in eine Schule für für Grafikdesign und ich durchlief diese verschiedenen Portfolio-Tage und solche Sachen. Wir waren an der Tyler School of Art in Philadelphia, ein weiterer dieser Portfolio-Tage, und meine Mutter sagte: “Komm schon, nur noch eine letzte Schule. Es gibt da einen Ort in Sarasota Florida.” Und ich dachte mir: “Florida? Ich weiß nicht … Mama, ich bin müde, ich möchte einfach nur ein Käse-Steak und – “

JP: Wie alt warst du?

SB: 18 schätze ich? Ich weiß nicht.

JP: Okay, ich hoffte du wärst etwa 27. Das war letzte Woche.

SB: Nein, doch wir reisten dort runter und fanden heraus, dass die nicht nur eine Grafikdesignabteilung hatten, sondern auch eine Computeranimationsabteilung. Ich hatte keine Ahnung was zur Hölle das war, aber es klang nach einer guten Idee. Und so schaute ich es mir ein bisschen genauer an, und ich erinnere mich, dass ich Street Fighter II – glaube ich – spielte, auf der SNES …

JP: Gute Antwort.

SB: … mit meinem Freund Brian, und wir saßen da und ich sagte: “Weißt du was? Wenn ich in Ringling für Computeranimation angenommen werde, gehe ich nach Florida.” Und tatsächlich, ich kam durch, und ging von der Parkman High-School in Orefield, Pennsylvania nach Ringling in Florida.

JP: Also wie kamst du in Kontakt mit Star Citizen?

SB: Nun, ich arbeitete bei Crytek, ich war der Animationsdirektor bei Crytek für die gesamte Crysis-Serie. Ich arbeitete auch an Ryse und dem was zu WarFace wurde. Und ich denke es war irgendwo um 2012, als wir Gerüchte hörten, dass Chris Roberts interessiert war etwas mit der Cryengine zu machen und es gab einige Leute, die sich teil-zeitlich daran beteiligten. Das war der Punkt in meinem Leben an dem ich entschied, dass es Zeit für mich war um weiter zu ziehen. Ich redete mit Leuten und einer von den Jungs, mit denen ich redete, war so: “Was wäre mit CIG? Was wäre mit Star Citizen? Du magst doch Weltraumspiele, richtig?” Und ich sagte: “Nun, stellt ihr ein?” Und er sagte: “Lass es mich herausfinden.”

JP: Und dieser Mann (war) Chris Roberts.

SB: Ich war zu der Zeit in Deutschland und Chris Roberts kam für irgendetwas nach London. Sie flogen mich hoch und ich traf sie zum Abendessen und das ist, wie das alles begann.

JP: Schön. Also du bist vor Kurzem hierher zum LA Studio gezogen. Wo warst du zuvor?

SB: Ich lebte in Frankfurt, Deutschland. Zehn Jahre.

JP: Wow. Das ist … das ist schon ein Unterschied.

SB: Ja, nun, ich war, obwohl ich seit Anfang November ein offizieller US-Einwohner bin, war ich wahrscheinlich mehr in Europa als hier, ich habe mich also noch nicht komplett daran gewöhnt, in LA zu leben. Ich besitze bisher noch nicht mal ein Auto. Es gibt gute Dinge an LA, besonders der Sonnenschein und der Strand, doch Deutschland war auch richtig großartig.

JP: Ich bin froh, dass du an Bord bist. Ich betrachte einfach nur deine Arbeit, und alles was da einfließt. Es sind die kleineren Details. Animationen für die Dinge, über die man gar nicht nachdenkt. Ist das viel von Chris’ Werk, dass er sagt, wir müssen das machen, oder denkst du einfach nur darüber nach, was diese Welt sich ein bisschen realistischer anfühlen lässt?

SB: Nun, ich denke es ist ein bisschen von beidem. Als ich mit Chris über Animation sprach und Dinge, die ich interessant finde beim Animieren. Es geht um die Ehrlichkeit der Dinge und den Realismus des Materials. Zum Beispiel ist eine Sache, die mich schon immer an Ego-Shootern genervt hat, die Gewichtsverlagerung von Charakteren. Das ist der Aspekt, wenn ein Charakter ziemlich schnell in diese Richtung geht, und dann urplötzlich in diese (entgegengesetzte) Richtung umschlägt. Sportspiele machen das üblicherweise sehr gut, doch Ego-Shooter nicht. Und das ist etwas, das ich in Star Citizens FPS fördern will, und das war auch etwas, wovon Chris sehr begeistert war. Das war da also eine sehr positive Zusammenarbeit, weil wir beide auf der selben Wellenlänge sind in Bezug darauf, was wir uns für Star Citizen, innerhalb dieses großartigen Universums, erträumen.

JP: Also gut, nun wir werden dich bald gehen lassen. Doch bevor du gehst, haben wir noch ein paar Schnellfeuer-Fragen für dich. Bist du bereit?

SB: Wooo, ich bin bereit für Schnellfeuer-Fragen!

JP: Lieblingsfilm?

SB: Star Wars.

JP: Welcher?

SB: Ich glaube der Erste, obwohl … möglicherweise ‘Das Imperium schlägt zurück.’ Ich mag ‘Das fünfte Element’ – ich weiß, dass macht mich ein bisschen bizarr – der ist ein bisschen skurril.

*SB und JP high-five*

’12 Monkeys’, ‘Guardians of the Galaxy’ hielt ich für absolut brillant.

JP: Lieblingsvideospiel?

SB: Ich denke insgesamt, wenn du über Spiele sprichst, die mir wirklich in Erinnerung blieben: die ‘Mass Effect’ Reihe.

JP: Nummer 2, richtig?

SB: Nicht nur Nummer 2. Falls du es nicht gespielt hast, es gibt ein DLC für Nummer 2. ‘Shadow Broker.’ Nicht oft zuvor beim spielen ist es mir passiert, dass ich einen Controller fallen ließ. ‘Silent Hill’ war so ein Fall. Ich spielte es während des Collage und als ich, ca. 6 Jahre später, in Deutschland war und die Straße runterging und alles neblig war, und als – warum auch immer – der Song, der in meinen Kopfhörern spielte, anfing dieses knisternde Geräusch zu machen habe ich mir eingesch—

JP: Okay, die letzte. Lieblingsschiff in Star Citizen?

SB: Phoenix. Voll und ganz.

JP: Warum die Phoenix?

SB: Sie hat einen Whirlpool. In dem Moment, in dem du das Ding betrittst, denkst du: ‘Oh, es glänzt, es ist schön, es gibt Sitze und so Sachen, ich kann es fliegen’ und wenn du nach hinten gehst: ‘HOLY, da ist ein Whirlpool und ein Bildschirm’ und du lehnst dich einfach zurück und legst deine Füße hoch. Es gibt eine komplette Bar an der Seite und ein Doppelbett, das ist einfach eine Party-Zentrale in dem Ding. Allerdings! So wird es gemacht. Du fährst mit Stil, du jagst Zeug in die Luft und am Ende des Tages entspannst du dich im Whirlpool. Unbedingt.

JP: Ich mag, wie du denkst. Okay, noch einmal: Ich bin James Pugh, das ist Steve Bender und er ist ein Entwickler und du hast ihn gerade getroffen.

Disco Lando: So lahm.

JP: Was auch immer, es ist besser als die anderen.

// End Transmission


 

 


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