10 for the Chairman Episode 40

Vielen Dank für die Übersetzung an The Cursed Red Baron

Und wie jeden Montag beantworte “The Man” Chris Roberts wieder zehn Fragen die ihm von Subscribern rund um Star Citizen und Squadron 42 gestellt wurden

Marley fragt: Während wir in einem Sternensystem herumfliegen, woher wissen wir unsere Lage? Wird es neben einer Sternenkarte und Schnellreisemechaniken einen galaktischen Kompass, ein Gittersystem oder möglicherweise XYZ-Koordinatengeben, um zu navigieren und Positionen zu ermitteln?

Du wirst definitiv eine Navigations-Sternenkarte haben, welche die Position deines Schiffes kennt, du wirst die Möglichkeit haben, Wegpunkte zu setzen und zu ihnen zu fliegen. Es wird auch vorgefertigte Wegpunkte zu bereits entdeckten Orten geben. Ich kann mir vorstellen, dass es eine Art Gittersystem, in-Engine haben wir eines. Wir spielen immer noch mit der Möglichkeit, dass alle Sternensysteme dynamisch sind, somit existieren Planeten in langsamen Umlaufbahnen. Das bringt das Problem mit sich, dass das Gitter auf irgendetwas fixiert werden muss, den Stern oder einen der Planeten. Wir werden wahrscheinlich zur Erleichterung der Benutzung ein XYZ System, welches zum Stern/den Sternen hin fixiert ist verwenden. Alles andere im Sternensystem wird dann relativdazu sein. Deine Navigationskarte (Nav-Map) wirst du das alles sehen können. Ursprünglich hatten wir statische Systeme geplant, aber nun haben wir mehr Arbeit damit (Tony Z steckt grade tief im System-Design drin).

Hell Cat fragt: Wenn wir ein militärisches Schiffswrack finden und bergen, ist das möglich, ohne dass wir Probleme mit der UEE bekommen?

Ja, ich denke schon. Sollte sich da draußen ein zerstörtes oder teilweise zerstörtes Schiff da draußen befinden, glaube ich nicht, dass es ein Problem ist, es zu bergen oder zu zerlegen, angenommen es ist wirklich kaputt genug, dass man es nicht als Ganzes wieder verkaufen kann.

The Tick fragt: Während wir auf einer Mission sind, wird es anderen Spielern möglich sein, unsere Aufgabe abzuschließen, das Ziel zu rauben oder zu zerstören? Angenommen, man wird losgeschickt, um ein spezielles Objekt aufzunehmen, aber wenn man das Ziel erreicht, stellt man fest, dass es weg ist.

Gute Frage, ich denke, dass das darauf ankommt, um welchen Missionstyp es sich handelt. Für Tony Z und mich ist es immer ein Hin und Her. Wir denken, dass es zwei verschiedene Typen von Missionen geben wird, persistente und instanzierte. Persistente Missionen wären z.B.: Es gibt einen Piratenlord, dieser existiert nur an einem Ort zu einer gewissen Zeit. Würde dieser von einer Gruppe Spieler getötet werden, würde er nicht in sagen wir mal 10 verschiedenen Instanzen sterben, sondern global. Aber es wird definitiv Missionen geben, die nur speziell für dich als Spieler gelten. Zum Beispiel musst du einen Navigationssatelliten reparieren, diese Mission bekommen auch 20 andere Spieler, aber das Gebiet, wo der Satellit existiert, ist nur eine Instanz für dich selbst und jeder andere Spieler wird ebenfalls eine eigene individuelle Instanz für die Satellitenreparatur haben. Es können auch NPCs vorkommen, aber so etwas ist eher spielerfokussiert.

Moose fragt: Danke für die genaue Beleuchtung der Bergungsmechaniken. Welche Missionstypen denkst du wird es im Spiel für Bergungsteams geben?

Meiner Meinung nach ist es eine gute Mechanik um Ressourcen zu bekommen, es ist verglichen mit dem normalen Minenabbau auf Asteroiden und Planeten ein anderer Weg an diese Rohstoffe zu kommen. Es ist auch gut, die Überbleibsel eines riesigen Raumkampfes einzusammeln und wieder zu Rohmaterial zu verarbeiten, welches wieder in die Wirtschaft einfließen kann, anstatt dass es verschwindet. Das ist auf jeden Fall ein großer Teil davon, ein anderer Teil ist das Abmontieren von funktionsfähigen Waffensystemen von den zerstörten Schiffen. So könnte man eventuell einen kaputten Zerstörer finden, welcher noch eine funktionierende Gatling-Gun verbaut hat oder noch weitere intakte Teile, die man lagern und wieder verkaufen oder weiter verwenden kann. Das sind so die typischen Missionen, die man sich erwarten kann, aber wir denken auch über die Möglichkeit nach, Wartungs- und Reparaturmissionen für Bergungsschiffe einzubauen, sowie spezielle Schiffe für solche Tasks einzuführen. Es wird sicherlich eine sehr interessante Spielweise im PU sein. Ich kann mir definitiv Orgs vorstellen, die mit einem C&C-Schiff und einem Bergungsschiff als Schlusslicht in einen Kampf fliegen, um so viel Material wie möglich wieder einzusammeln und nicht das Geld sprichwörtlich einfach liegen zu lassen.

Skuripanda fragt: Ein Aurora Pilot steuert auf Kollisionskurs mit meinem großen teuren Schiff voll mit wertvoller Fracht zu, ein Selbstmordangriff also, aber ohne geladene/aktivierte Waffen. Darf ich mich zur Wehr setzen und auf die Aurora schießen, um mein Schiff zu beschützen oder werde ich als Krimineller markiert, weil ich „als erster geschossen“ habe?

Nein, ich denke, in diesem speziellen Fall würden wir beschließen, dass das Schiff auf Kollisionskurs war und wenn du auf es schießt, um ein Rammen zu verhindern dann hast du nicht „zuerst geschossen“. Natürlich kannst du dich nicht selbst in seine Richtung drehen und meinen, dass er dich rammen wollte. Wir entscheiden nicht, wer der Aggressor in Konflikten ist, aber wir werden auf jeden Fall prüfen ob es sich um einen Rammangriff gehandelt hat.

GhostStorm11 fragt: Werden wir spezifische Gegenstände und Schiff-Upgrades im Spiel basierend auf einem Kreditsystem ausleihen können? Zum Beispiel, ich stehe gut im Ruf bei der UEE und den Banken und gehe in ein Lager für Spezialausrüstung und kann mir dort ein missionsspezifisches Objekt (z.B. eine HighEnd Teleskopkamera für eine Geheimdienstaufklärung) aushändigen lassen.

Das ist eine gute Idee, wir haben ja schon davon geredet, dass Spieler sich Schiffe ausborgen oder selbst verleihen können. Ich denke, es wird eine ähnliche Mechanik im Spiel geben, die es einem erlaubt, Schiffe auch ingame auszuleihen, aber über Gegenstände und Ausrüstunghaben wir uns in dem Sinne noch keine Gedanken gemacht. Aber ich sehe kein Problem darin, dass wir genau das auch in die Verleih/Ausleih-Mechanik integrieren. Schwer zu sagen, ob das in V1.0 schon möglich sein wird, aber für die Zukunft gesehen kann man sich auf jeden Fall Ausrüstung ausleihen oder leasen wie man es im echten Leben auch kann. Also würde ich sagen, die Antwort ist „ja“, aber möglicherweise noch nicht in V1.0.

Col. Shaggy fragt: Wie werden die Versicherungskosten in Relation zum Schiff stehen? Kostet eine M50 mehr Versicherung als eine Constellation, weil die M50 für eher gefährlichere Verwendung konzipiert ist (in diesem Fall Rennen fliegen VS. Warentransport). Oder basiert die Versicherung einfach auf Schiffsgröße oder Kaufpreis?

Zu allererst, alle Schiffe kommen mit einer Versicherung, also muss man nicht extra hergehen und Versicherung für jedes Vehikel kaufen, man muss nur seine Polizze verlängern, wenn man kein LTI hat. Wenn du ein Schiff „erhältst“, musst du wahrscheinlich eine Versicherung extra anberaumen. Ich sage mal, dass die Kosten sich so verhalten wie im echten Leben, abhängig von den Kosten des Austausches und des Alters eines Teils, genau abhängig von den Aktivitäten, in welche das Schiff involviert sein könnte (und die damit verbundenen Risiken). Zum Beispiel kostet ein Sportwagen im Real Life mehr als eine Familienkutsche oder ein Caravan, weil der Sportwagen normalerweise schneller gefahren wird und potentiell in mehr Unfälle verwickelt wird. Wir wissen noch nicht, wie wir das mit den Versicherungszuschlägen machen, aber wir wollen es leistbar machen. Größere Schiffe kosten mehr Versicherung, aber mit einem größeren Schiff ist man auch eher in der Lage, mehr Geld zu machen (Mehr Transportkapazität, größere Chance, einen Raumkampf zu gewinnen, größere Mengen, die man bergen kann, usw.), in diesem Sinne wird das alles proportional sein.

General Jack Oneill fragt: In Star Citizen gibt es eine weite Variation von Planeten, unter Anderem auch Wasserplaneten. Wird es Unterwasserwelten mit Städten, Gemeinschaften und einzigartigen Gelegenheiten geben? Können diese mit speziellen wasserlandbaren oder tauchfähigen Schiffen und Fahrzeugen besucht werden?

Es wird definitiv Wasserplaneten geben, aber ich denke nicht, dass in V1.0 Unterwasserwelten existieren werden, aber es ist eine super-coole Idee, welche nicht mal schwer zu implementieren wäre, da die Engine keinen Unterschied zwischen Wasser, Luft und Weltraum macht und hat sogar schon eingebaute Optionen für Unterwasserumgebungen. Das wäre auf jeden Fall etwas Tolles, das wir im weiteren Verlauf einbauen könnten und das nicht nur vom Aussehen her anders ist.

Scrymgeour fragt: Wird es im PU möglich sein, komplett anonym zu bleiben? Ich denke an “The Transporter” – man geht in eine Bar, trifft den Kunden, wird bar bezahlt und macht den Job, ohne dass einen jemand kennt.

Ich denke wir werden euch einen anonymen Arbeitsstil ermöglichen, wir haben schon über solche Dinge geredet, wie z.B ID-Nummern für jedes Schiff, welche man aber unterdrücken und von Scannern unentdeckt halten kann, abhängig von eurem und dem Equipment von anderen. Es wird definitiv die Option geben, „graue“ Missionen durchzuführen, aber es ist noch zu früh, um Missionsmechaniken auszuknobeln. Natürlich arbeiten wir daran, aber wir haben noch keine große Antwort auf diese Frage. Dies ist genau die Art von Nuancen, die wir brauchen sobald das grundlegende Missionssystem angelegt ist.

Matt B. Haviour fragt: Werden wir andere Spieler wiederbeleben können, die vor 5 oder 10 Minuten gestorben sind und sie vor dem permanenten Tod bewahren, wenn wir z.B. in unserem Lazarettschiff in der Nähe sind?

Es gibt die Idee mit den Krankenstationen und ähnlichen Dingen, auch in Bedachtnahme des FPS Zeugs. Wenn du im PU im Weltraum stirbst, wirst du eingesammelt, zu einem Lazarett auf einer Station oder einem Planeten gebracht und wieder aufgepäppelt, man erinnere sich an Luke Skywalker in Star Wars V, als er in den Bacta-Tank gesteckt wurde. Natürlich wird man nicht mehr komplett beieinander sein, man wird bionische Teile, Narben oder Ähnliches haben. Wir haben also nicht die traditionellen Tod- und Respawnmechaniken wie andere FPS Titel. Das Gleiche gilt für Schiffs-Enter-Szenarios. Der Kampf wird taktischer, mehr überlegt. Natürlich ist es in der Zukunft leichter, jemanden wieder zusammenzuflicken. Wenn jemand erschossen wird und zu Boden geht, kannst du ihn in Deckung ziehen und ihn verarzten, aber nur eine geringe Schadensmenge kann durch Medipacks geheilt werden. Man kann in der Hinsicht mehr in Krankenstationen bewirken, und noch mehr in einem Lazarettschiff. Eine Idee wäre es, dass wenn ein Enterversuch fehlschlägt, kann man sich auf sein Schiff zurückziehen und verwundeten Mitgliedern eine schnelle medizinische Behandlung ermöglichen. Somit verlieren diese kein „Leben“ oder keinen „Charakter“ in der „Death of a Spaceman“-Mechanik.

 

Übersetzung: The Cursed Red Baron

von www.star-citizens.de

Danke an NocturnalNick für die englische Transkription!

Original: RSI


// End Transmission

7 Kommentare

      • Avatar
        Das_Freiwild

        Ohh danke Mera.
        Ich weiß doch, dass man sich auf euch verlassen kann. Ihr bleibt halt meine Besten. 🙂
        War nur etwas verwirrt, weil oben sonst immer steht: “Für die Übersetzung, schaut später noch mal vorbei.” oder so ähnlich. 🙂

          • Avatar
            Das_Freiwild

            Warum sorry. Ihr opfert eure Freizeit dafür, dass ich das alles verstehe, was Chris da von sich gibt. Da dauert es so lange wie es dauert. Ich hatte halt befürchtet dass es gar nicht dazu kommt, weil oben nicht erwähnt wurde, dass es noch übersetzt wird. Selbst wenn es 3+ Tage dauert ist es auch ok, weil keiner voraussetzen kann, dass ihr es macht.
            Ich für mein Teil freue mich über jede Übersetzung und News hier. Vor allem schon deshalb, weil es es ausführlich und qualitativ hochwertig Arbeiten sind. Man kann euch gar nicht genug dafür danken.

  • Avatar
    Compfox

    Ich bin zwar des Englischen einigermassen mächtig, aber dennoch vielen Dank für die Mühe. Ich warte auch lieber ein paar Tage, als dass ich möglicherweise im Video etwas missverstehe.

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