A Human Perspective von Timothy Brown Episode 3

„Lyshtuu!“
Charl sprang in den Konferenzraum und zu seinen alten Banu Partner, stoppte ruckartig, mit den Armen hoch über seinen Kopf erhoben. „Wewl-whoa!“ Lyshtuu kam ihn entgegen und nahm die gleiche Haltung an; Charl hatte gelernt, dass diese Begrüßung altertümlichen Ursprungs war, irgendetwas mit zeigen, dass man unbewaffnet war.
„Hallo Charl-Gissom!“ sagte der Händler. „Erfreut ich bin, dass erneuerter Umgang erfolgt. Alles ist zu ihrer Zufriedenheit?
„Erfreut ich bin, genauso!“ antwortete der Mensch, ohne sich zu bemühen den Satzbau des Banu´s zu korrigieren. Oh, Lyshtuu, dachte er, wenn du nur wüsstest wie erfreut!
„Mit mir bitte Nartuul und Whusha begrüßen“ wies er auf seine zwei Banu Begleiter, welche nickten. Alle drei Banu waren gleich in rau aussehende schwarze Jacken und engen grauen Leggins mit weitsohligen Stiefeln gekleidet. Die Kleidung war, wie Charl bemerkte, ein Feld, wo Menschen und Banu im Grunde gleich waren. Eine zweibeinige Bekleidung sah ziemlich wie jede andere aus.
„Wewl-whoa!“ sagte er zur Begrüßung der zwei Männer in Banu, welches beide mit weiterem energischerem zunicken Respekt zollten. Er liebte es, dies zu tun.
Torreele Nahrungsmittel Menschen bald uns anschließen,“ fügte Lyshtuu hinzu. Seine Kollegen, welche das Torreele Firmenlogo auf ihren Ärmeln trugen, gingen zur Seite um sich gegen die blau- und grau- glitzernde Wand zu lehnen. Banu saßen selten während der Arbeit, so dass es hier keine Stühle gab, nicht mal welche für Banu. Der Raum war Teil eines tadellosen Hotels, welches selbst ein Teil des makellosen Orbital-Geflechts um Bacchus´Schwerkraftfeld war. Charl war äußerst beeindruckt. Er kannte die Banu hauptsächlich von Interaktionen an ihren Grenzen, kannte sie als raue, selbstbewusste Rasse. Sie hier an dem Rand des Luxus´ ihrer Heimatwelt zu besuchen, ließ sie in einem völlig neuen Licht erstrahlen.
„Bitte, Lyshtuu. Bitte erzähl mir etwas über die Mission.“
„Sie müssen fünf weniger eins Systeme reisen,“ sagte Lyshtuu, einen seiner Begleiter heranwinkend – Nartuul oder Whusha, Charl wusste nicht wen – welcher ein MobiGlas hervorholte und einige Sternenkarten aufrief.
„Das ist eine kurze Reise,“ sagte Charl, und Lyshtuu klopfte auf das MobiGlas.
„Welt Shyewhea im Ophos System,“ sagte er. Eine blau-grüne Welt erschien zusammen mit einer Auswahl von Statistiken in Banu-Schrift. „Welt Shywhea ist ein Wachstum-Planet … wie sagen Menschen… agraindustriel.“
„Ag,“ bot Charl als einfacher auszusprechendes Kürzel an.
„Ja, ´ag.` Welt Shyewhea ist ein Ag-Planet. Eine Spezies,“ er deutete seinen Begleiter ein anderes Bild aufzurufen, „eine Spezies ist von Interesse für Torreele Nahrungsmittel.“ Charl beugte sich rüber um sich ein besseren Blick zu verschaffen. Das Ding war eine Art zottliger Dachs mit fusseligen Antennen. Große Ohren und große Augen. Nach den Banu Anmerkungen auf den Bildschirm schien es vielleicht 30 Kilo schwer und etwa die Maße eines großen Hundes zu haben.
„Hwasheen,“ sagte einer der anderen Banu.
„Hwasheen,“ versuchte Charl selbst den Namen des Viechs. „Sie wollen also, dass ich diese Hwasheen untersuche?“
„Ja, untersuchen. Vielleicht Hwasheen gut zum essen. Vielleicht gut zum… halten?“ Lyshtuu schien verwirrt.
„Halten, ja, wie ein Haustier.“
„Ja, vielleicht Menschen machen Hwasheen Haustier.“ Charl vergab seinen Banu Freund seine Verwunderung. Sie hatten kein Konzept für Haustiere. „Scheint ziemlich einfach zu sein.“
„Ihr Schiff, die Reesheer…“ begann Lyshtuu das Thema zu wechseln.
„Reacher,“ korrigierte Charl subtil.
„Ja. Schiff liegt gut?“
„Ja, es liegt an einem guten Ort,“ meinte Charl, ohne sich zu bemühen hinzuzufügen, dass es wahrscheinlich der nobelste Landeplatz war den sein Schiff je besetzt hatte.
„Gut, wir werden kümmern uns um Reesheer, während Sie weg sind.“
„Augenblick, ich verstehe nicht. Sie meinen ich werde nicht die Reacher…“
„Hallo, entschuldigen sie, dass wir ein wenig spät dran sind.“ Ein Paar menschliche Geschäftsleute platzen gerade herein – alle mit geprägten Anzüge, Haarschnitten Aktenkoffer, wie Charl bemerkte. „Wir haben zwei weitere gleich hinter uns. Hallo, ich bin Jason Gladwell, Torreele Nahrungsmittel.“
Bevor Charl irgendetwas dagegen machen konnte hatte der junge Mensch ihn einem festen Händedruck.
„Charl Grissom,“ antwortete er.
„Larry Kroegel.“ Gleicher Händedruck. „Ich bin der Regionale-Sub-Vize-Präsident von Xeno-Imorte…“
„Nicht mehr lange, denke ich,“ fügte Jason hinzu und die zwei teilten ein gemeinsames Karriere-Grinsen. Charl kämpfte damit nicht die Augen zu rollen. Was für ein Schleimer.
„Nein, möglicherweise nicht für lange, aber auf jeden Fall derzeit. Lyshtuu, danke, dass sie hier sind“ Er streckte seine Hand zum Banu hin, welcher sie befremdet in seine zweifingrige Hand nahm.
„Es freut mich sie kennenzulernen, Mr. Grissom,“ fuhr Jason fort, während er sich nach einem Platz für seinen Aktentasche umsah und sie auf dem Boden absetzte. „Lyshtuu erzählte uns sie sind eine Berufs-Abenteurer.“
„Ja, sowas in der Art,“ stimmte er freundlich zu. Behalte den Gewinn im Auge, Charl.
„Wissen sie, meine Frau Missy und ich gingen vor einigen Standards auf eine Banu Safari,“ begann der Schlipsträger. „Wirklich.“ heuchelte Charl Interesse und der Banu würde, wie er wusste, höflich schweigen während der Mensch über nichts geschäftsrelevantes quasselte.
„Lyshtuu hat das für sie arrangiert, oder?“ warf Larry ein, während er Dateien auf seinen MobiGlas ordnete.
„Ja, und vielen Dank. Wir hatten eine großartige Zeit. Wir sahen eine Thelmaut und eine Meute Brightsaur Jungen. Natürlich, unser Gepäck ging verloren, das war ein ziemlicher Albtraum.“
„Schade,“ stimmte Larry zu.
„Ja, Schade,“ fügte Charl hinzu.
„Wissen sie Charl… ich darf sie doch Charl nennen?“
„Charl ist in Ordnung“
„Charl, ich habe ihre vorherigen Jobs für Torreele überprüft. Die waren wirklich bemerkenswert. Wir haben dieses Quartal die Einkünfte gesteigert. Was bringt sie zurück in den Banu-Raum?“
„Ich habe den Banu-Raum nie verlassen,“ antwortete er stolz.
„Sie meinen sie leben hier draußen…“ begann Jason, hielt aber gerade noch das „unter diesen Xenos.“ zurück. „Wissen sie, es gibt heutzutage eine Menge Handelsflüge zurück in des UEE-Raum.“
„Nun, ich wollte nicht, dass mein Gepäck verloren geht.“
„Entschuldigung, wir sind spät dran,“ ein dritter und vierter Mensch traten in den Konferenzraum, ein Mann und eine Frau. „Der Verkehr war bestialisch. Chuck Astely,“ stellte er sich selbst vor, eine Hand zum Händedruck ausgestreckt., „und das ist meine Kollegin, Angela Bialik.“
„Schön sie beide kennen zu lernen,“ sagte Charl. Sie war hübsch, wie er bemerkte, der erste weibliche Mensch den er seit mehreren Jahren zu sehen bekam. Sie stellte sich still zwischen die anderen Menschen.
„Ich hoffe sie haben bereits ohne uns angefangen. Wir sind etwas in Eile.“ Der neue Schlipsträger spähte gerade auf sein persönlichen Computer. „Sie sind Mr. …“
„Girssom,“ unterbreitete Jason kriecherisch.
„Mr. Grissom, ja. Ich nehme an Mr. Lyshtuu hat ihnen das gesamten Dossier zu Verfügung gestellt?“
„Es ging gerade um grade um die Details“ sagte Charl abrupt, etwas mehr von den sanften Gesichtszügen und Figur betonender Kleidung der Frau abgelenkt als er erwartet hatte.
„Gut,“ antwortete Astley etwas abwesend während er sein offenes Pad überflog um sich über das Meeting auf den aktuellen Stand zu bringen. „Wie ich sehe hat uns jemand aus dem Scouting auf sie aufmerksam gemacht… nun, egal. Mr. Lyshtuu sagt, sie sind der Mann für den Job Mr. Grssom.“
„Ja,“ sagte er.“ Ich habe diese Art von Arbeit schon früher gemacht.“
„Gut, unter uns, ich bin sicher wir bekommen darüber etwas zu lesen im Zeitraum der neuen Viert-Quartal Geschäftskonferenz…“ ließ er den Satz im Raum hängen.
„Ja,“ sprach Angela zum ersten Mal. “Wir haben ausreichend Zeit, Sir.“
„Wartet, ich arbeite allein.“
„Nicht auf dieser Mission,“ bestand Astley, auf das Banu Kontingent blickend. „Haben wir hier etwas vergessen? Ms. Bialik ist eine hochqualifizierte Xenobiologin und repräsentiert die Corporation auf dieser Reise.
„Aber…“ begann Charl, sich zu Angela wendend, aber sie mied seinen Blick zurückhaltend, anscheinend geneigt die anderen die Sache regeln zu lassen.
„Hören sie, wenn das ein Problem ist können wir jemand anderen bekommen, Mr. Grissom,“ sagte er ungeduldig, wieder auf die Zeit achtend.
„Einen Moment bitte,“ bewerkstelligte Charl, und gab Lyshtuu ein Zeichen ihn im hinteren Ende des Konferenzraums sprechen zu wollen, während dies bei Astley ein tiefen Seufzer hervorrief.
„Haben sie davon gewusst?“ fragte er entnervt.
„Charl-Grissom, die zusätzliche Geschäftsbegleitung bereitet einige Schwierigkeiten,“ stellte der Banu unsicher fest, und Charl fand sich plötzlich durch die Alien planlose Satzstellung irritiert.
„Ja, es ist ein Problem,“ bestand er in einem harschen Flüstern. „Sie wissen, ich arbeite allein.“
„Wie sagen sie… nicht verhandelbar.“
„Er warf seinen Kopf zurück und schloss fest seine Augen. Er hatte bereits vorgestreckten Credits ausgegeben. Welche Wahl hatte er?
„In Ordnung,“ sagte er sich auf die Zunge beißend. Das Meeting wurde danach schnell abgewickelt, was Charl nur recht war. Die Banu hoffierten den Geschäftsmann und seine ungewollte weibliche Begleiterin in ihrer „bemüht alles zur Zufriedenheit zu machen“ Art bis alle Punkte und Kommas gesetzt wurden waren.
Verdammt, dachte er als sie sich trennten. Sie haben mich vergessen lassen nach einigen Zigarren zu fragen.

Fortsetzung folgt…

Übersetzung: Cyan
Korrektur: Mera Luna
von www.star-citizen-news-radio.de

Original: https://robertsspaceindustries.com/comm-link/spectrum-dispatch/13076-A-Human-Perspective-Episode-3


// End Transmission

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