Ask a Developer

Der User Chronikos hat wieder einige Aussagen von Developern aus den Ask a Dev Forum ins Deutsche übersetzt. Vielen Dank dafür Chronikos!

 

Auskünfte von Animationsguru Bryan Brewer

  • CIG streben eine breite Palette verschiedener Gesichtsausdrücke an. Und wie schon Chris Roberts in früheren Interviews erklärt er, dass es per Webcam möglich sein wird, das eigenen Mienenspiel auf das Gesicht des Avatars zu übertragen.
  • Die Spielerfigur wird mit Animationen auf Cockpitschäden reagieren, etwa die Hand zum Schutz heben, wenn eine Konsole explodiert und Funken sprühen.
  • Eine interessante Frage betraf ein verbreitetes Animationsproblem in Spielen. Oft werden Betätigungsanimationen wie das Drücken eines Schalters oder Öffnen einer Tür inakkurat ausgeführt, sodass die Spielfigur ein Stück weit neben den Schalter oder die Klinke greift. Bryan sagt, daran arbeiten sie zur Zeit. Es gebe grundsätzlich zwei Möglichkeiten. Entweder nimmt man die visuelle Unstimmigkeit in Kauf, bekommt dafür aber die Freiheit seine Figur jederzeit bewegen zu können, sowie die Möglichkeit aus jeder Position heraus die Betätigung durchzuführen (zb. in kauernder Haltung) oder man zwingt die Figur zum definitiven Kontakt, verliert dabei aber für die Dauer der Animation die Kontrolle über die Figur, was trotz der Kürze viele Spieler als negativ empfinden.
  • Star Citizen wird eine Fülle von Todesanimationen bekommen, die zum Beispiel abhängig davon sind, wie hart der Körper getroffen wird. Außerdem will Bryan auch Animationen zu Verwundungen im Spiel haben. Man kann sich da zum Beispiel ein hinkendes oder nachziehendes Bein vorstellen, oder dass die Spielfigur eine Hand gegen eine Bauchwunde gedrückt hält, wie Lara Croft im neuen Tomb Raider.
  • CIGs Motion Capture System besteht zurzeit aus 16 Kameras, aber sie haben vor in Zukunft noch weitere 8 zu akquirieren. Vielleicht schon für die nächste Aufnahmesession.
  • Woran sie ebenfalls gerade dran sind, ist Stoffsimulation. Einer der Charaktere (vermutlich meint er Squadron 42) trägt einen Trenchcoat, und da brauchen sie das.

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Hier noch Antworten von Senior Designer Nate Blaisdell

  • Der Avenger sollte es möglich sein, auf/in der Idris zu landen.
  • Hangars werden definitiv nicht nur auf Planeten, sondern auch auf Raumstationen zu finden sein. Allerdings werden zum Launch die Lande- und Abflugregeln dieselben sein, sprich, kein manuelles Starten von und Landen auf Stationen.
  • Beziehungen mit NPCs zu knüpfen, hat keine Priorität. Der soziale Aspekt beschränkt sich zu Beginn vor allem auf die Interaktion der Spieler untereinander.
  • Die eigene Reputation wird Einfluss darauf haben, wie NPCs sich dem Spieler gegenüber verhalten (eigentlich eine klare Sache, aber Nate hat es erwähnt, also tue ich es hier auch). Später (Post-Launch) könnte die Entwicklung der KI in die Richtung gehen, dass NPCs auf die Kleidung des Spielers reagieren, und darauf mit wem man sich unterhält. Möglicherweise werden NPCs einem auch folgen, sollte man sich etwa verdächtig benehmen.
  • Ist ein Kopfgeldjäger hinter einem Mitglied der eigenen Crew her und verlangt dessen Auslieferung wird der Spieler mehrere Möglichkeiten haben, darauf zu reagieren. Entweder verweigert er sich der Forderung, oder er willigt ein und liefert sein Mitglied ans Messer oder er stimmt zum Schein zu, um den Kopfgeldjäger in einen Hinterhalt zu locken.
  • Nate sagt, sie überlegen Squadron 42 mit einem zusätzlichen Hardcore-Modus zu versehen, der es einem nicht erlaubt, gescheiterte Missionen zu wiederholen. Ob und welche Auswirkungen dies auf das eigene Renommee im PU haben wird, steht noch offen.
  • Defekte Schiffe werden es wahrscheinlich immer bis zum nächsten Reparaturposten schaffen, dabei aber anfälliger und wohl auch langsamer sein. Gegen Credits wird man sich aber abschleppen lassen können. Hat auch Rob Irving schon mal ähnlich beantwortet.
  • Es wird wohl nicht möglich sein, geschmuggelte Waffenfracht bei einer möglichen Enterung einzusetzen.
  • Es wird eine »Most Wanted«-Liste geben (Liste mit den Meistgesuchten)
  • Scanner werden nicht in der Lage sein, detaillierte Informationen über einzelne Schiffsteile zu gewinnen. Arbeitet man aber für die UEE, bekommt man vielleicht doch Zugang zu Spezialscannern, mit denen dies möglich ist.
  • Nate erklärt, eines ihrer Ziele für das HUD-System ist, es flexibel und adaptiv zu gestalten. So wird es etwa möglich sein, die Anzeige auf den Bildschirmen auf das Visier-HUD umzuleiten.
  • Nate sähe auch gerne eine Vielzahl von Möglichkeiten, um Crewmitglieder anzuheuern. Also nicht nur über ein »Jobboard« sondern auch durch Gespräche mit Personen oder durch die Befreiung von Sklaven.


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