Ask a Developer

Der User Chronikos hat aus dem Ask a Designer Bereich im RSI Forum einige gute Fragen und Antworten übersetzt.

Senior Designer Nate Blaisdell  hat in jüngster Zeit eine ganze Fülle spannender Infos ausgespuckt:

 

Auf die Frage, wie viele Schiffe wohl mit dem C&C-Modul (Command and Control Center) kontrolliert werden können, gibt er »ungefähr 4 zum Launch« an.

Das Entwicklerteam ĭst zurzeit (Stand: 8. Juli) bereits fleißig dabei, am HUD zu werkeln. Eine der Ideen, die dazu bei ihnen rumschwirrt, ist eine mögliche 3D-Darstellung des feindlichen Schiffes.

Er bestätigt noch mal, dass es Freunden erlaubt sein wird, die eigenen Schiffe zu fliegen.

Eine der Fragen lautete: Was passiert, wenn sich Freunde auf einem deiner Schiffe aufhalten und die eigene Internetverbindung verabschiedet sich? Nate erklärt, dieses Szenario sei noch nicht völlig ausgearbeitet, aber wahrscheinlich gäbe es dann ein kurzes Zeitfenster um sich wieder zu verbinden. Läuft das Zeitfenster ab, wird das Schiff im Autopilot versuchen den Heimathangar anzusteuern und deine Freunde dort absetzen.

Interessant ist auch, dass Nate es gerne sähe, die ursprüngliche und auch schon kommunizierte Enterungsmechaniken abzuändern. Bislang hieß es nämlich, so weit ich mich erinnere, nur Schiffe, die eine größere Crew haben, als das Enterschiff können gekapert werden. Nate würde diese künstliche Beschränkung gerne auflösen und einfach jedes andockfähige Schiff zum Entern frei geben.

Als Idee zu Schiffsreparaturen erwähnt er, dass es vielleicht möglich sein wird, auf der Idris eine Art Reparaturshop einzurichten. So könnte man kleinere Reparaturen an Schiffen im Weltraum durchführen, ohne extra auf Planeten oder Stationen angewiesen zu sein.

Der eigene Charakter wird in der First-Person-Sicht nicht wie in so vielen Spielen eine schwebende Kamera sein. Wenn man nach unten blickt, wird man den Körper seiner Figur sehen können.

Zum leidigen LTI-Thema äußert er sich auch kurz. Wie mittlerweile jeder wissen sollte, gilt die Versicherung auf Lebenszeit nur für die Schiffshülle und nicht für Fracht oder zusätzlich erworbene Schiffsausrüstung. Und LTI wird auch nicht auf neuere Modelle ursprünglicher Schiffe übertragen. Möchte ich also von meinem MK3-Modell der Constellation auf das ein Jahr nach dem Launch erscheinende neue MK4-Modell umsteigen, wird das vielleicht kostengünstig möglich sein, allerdings ist die Versicherung auf Lebenszeit dann futsch.

Die Frage, wie viele Schiffe man insgesamt besitzen kann, beantwortet er mit »theoretisch so viele man haben will.

Bereits entdeckte und etablierte Jump Points lassen sich zum Üben oder um Geld für Navigationscomputer zu sparen jederzeit erneut manuell durchfliegen. Allerdings endet eine misslungene Navigation durch einen Jump Point höchstwahrscheinlich mit dem Tod, auch wenn noch keine endgültige Entscheidung dazu getroffen wurde.

Bis jetzt (Stand 16. Juli) haben sie noch nicht an Jump Points gearbeitet.

EMP-Waffen (elektromagnetischer Impuls), mit denen man elektronische Systeme ausschalten kann, werden Einzug in Star Citizen halten und befinden sich bereits in der Entwicklung.

Findet man Schiffswracks im All treibend, wird man sie sehr wahrscheinlich nicht einfach abschleppen können. Zu Fuß untersuchen und Frachtgüter bergen freilich schon.

Auf die Frage, welche Größe solche Schiffsruinen haben können, meinte Nate er wisse es nicht sicher, aber er sehe keinen Grund, warum Wracks nicht bis zu Bengal Carrier Größe haben sollten.

Eine weitere interessante Frage war, ob man mehrere Schiffe durch Andocken miteinander verbinden kann, um etwa – genug Schiffe vorausgesetzt – eine Art Raumschiffstadt zu bauen. Nate ist der Meinung, solange die Andockvorrichtungen bei allen Schiffen vorhanden ist und  sie zueinander kompatibel sind, wird das möglich sein. Ich sehe jetzt schon die verrücktesten Youtube-Videos vor mir.

Auch Drohnen werden in Star Citizen eine Rolle spielen. Mehr ist dazu noch nicht bekannt.

Dann wurde Nate gefragt, ob Schiffe, die man in Dogfights ausschaltet, als Resultat jedes Mal explodieren müssen – eine lächerliche Handhabe, die in so unglaublich vielen Spielen praktiziert wird. Seine Antwort war ein granatenstarkes Nein. Gegner können also auch ausgeknipst werden und trudeln als totes Wrack durchs All. Sehr fein.

Es kam bestimmt schon einmal auf, aber Nate bestätigt noch mal, dass man auch während des Kampfes kleinere Reparaturen durchführen kann.

Nate sagte, es sei geplant, dass Spieler Wohnungen auf Planeten beziehen und diese so wie ihre Schiffe werden einrichten können.

Eine Frage bezog sich darauf, welche Positionen auf Multi-Crew-Ships zusätzlich zu Pilot und Gunner übernommen werden können. Es gäbe noch nichts Offizielles, meint Nate, aber wahrscheinlich wird es spezielle Rollen für Energie/Schild-Management, Mechaniker/Schiffsreparaturen und auch eine Rolle, die sich eigens mit Scans und Scannern befasst, geben.

Das Original findet ihr hier:

 

Bryan Brewer, unser Animationsguru hat ein paar interessante Antworten gegeben:

Auf die Frage, ob das Ziehen von Waffen animiert wird und möglicherweise auch in unterschiedlicher Geschwindigkeit, gab er ein eindeutiges Ja.

Dann sagte er, die Spielerfigur wird sich gegen Objekte lehnen und in Deckung gehen können, vielleicht kann sie sogar wie Aiden Pierce in Watchdogs die Hände in die Hosentaschen stecken. Körperliche Befindlichkeiten wie Erschöpfung und Müdigkeit werden ebenfalls animiert.

Für NPC wird es sogenannte »Work Zones« geben. Das sind Bereiche, in denen die AI sich bewegen und agieren kann. Sie kann dort etwa Reparaturen ausführen oder die nächstgelegene Bar aufsuchen, sich an einen Tisch setzen und einen Drink kippen.

Ebenfalls als sehr nett empfinde ich seine Antwort auf die Frage, ob alle Spielfiguren von durchtrainierter und athletischer Konstitution sein werden. Nein, sagt er. Der Plan ist, dass es am Ende ein breites Spektrum möglicher Körperformen geben soll. Normal, dünn, dick, ausgebildet usw.

Dann bestätigt er noch, dass es im Spiel eine ganze Palette verschiedener Cockpit-Gestaltungsmöglichkeiten geben wird, unter anderem auch unterschiedliche Steuerknüppel (Yokes), wie die 300i einen hat

Das Original findet ihr hier

 

Autor Dave Haddock hat nun auch endlich seinen Platz im Ask-a-dev-Forum bekommen. Und auch er hat schon ein wenig geplaudert:

Die etwas kuriose Frage »Kann die Constellation schwimmen?« wurde mit »sehr wahrscheinlich nicht« beantwortet.

Zu Beginn des Spiels sind in unserem Sonnensystem nur Erde und Mars besiedelt.

Die Galactapedia ist nicht als Enzyklopädie ÜBER das Spiel gedacht, sondern mehr als fiktionale Enzyklopädie INNERHALB des Spiels.

Er gibt Firefly als mitunter größten Einfluss beim Schreiben über die Figuren des Star Citizen Universums an.

Das Original findet ihr hier:

 

Nochmals vielen Dank an Chronikos für die Übersetzung und das wir deinen Beitrag nutzen dürfen.

 


// End Transmission

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