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OneEyed Monkey Episode 5 – Das Labor –

Kapitel 1

Monkey stand auf der Brücke seines neuen Schiffes und starrte nachdenklich hinaus zu den abermillionen von Sternen, welche mit ihrem Licht die Dunkelheit erhellten. Diese unendliche Größe des Universums machte ihm immer wieder klar, wie unbedeutend seine Existenz doch war.
Seine Trauer und sein Schmerz, seine vergangenen Taten oder seine Pläne für die Zukunft. Nichts würde irgendwelche Auswirkung auf die winzigen Teilchen haben, welche mit ihren kaum messbaren Kräften das Uhrwerk dieses Wunders am laufen hielten.
Aber so klein er sich in diesem Moment auch fühlte und so beschwerlich die ihm bevorstehende Odyssee auch sein würde. Nichts konnte ihn davon abbringen sein Versprechen, das er Faith gegeben hatte, zu halten.
Zusammen mit seinen neuen Gefährten, würde er diese Reise hier und jetzt beginnen.
Sie befanden sich am äußeren Rand eines bislang unbekannten Kleinsystems.
Ein brauner Zwerg der Kategorie 2 scharrte einige wenige Planeten um sich. Alles nur totes Gestein. Nichts wo Leben hätte enstehen können.
Nur ein einziger Gasplaneten der seine Bahnen um das Zentralgestirn zog, wäre für einige Rohstoffsammler von Interesse.
Doch die Informationen, welche die kleine Robospinne aus Markus Computer gesogen hatte, führten sie genau hierher.

„Was zum Teufel wollen wir hier?“
Tarek klang ein wenig enttäuscht, als er an Monkey heran trat.
„Auch wenn du weitere sechs Stunden aus dem Fenster glotzt, wird es hier nicht interesannter. In diesem System ist das einzige Abenteuer welches man erleben kann, der Gestank von unserem Dickerchen hier.“
Legard sprang von seinem Platz auf und fuchtelte mit seiner Faust vor Tareks
Gesicht herum.
„Keine Sorge, noch so ein Spruch und du erlebst, für den Rest deines Lebens, Gerüche nur noch in deiner Erinnerung!“
Tarek verzog das Gesicht und wedelte sich Luft zu.
„Alter du stinkst echt, wie ein Vandulkrieger beim Paarungsritual.“
Legards Kopf lief rot an und schien beinahe zu platzen. Er holte grade zum Schlag aus als Monkey zum ersten mal seit gefühlten hundert Stunden wieder etwas sagte.
„Irgendwo in diesem System gibt es ein Labor der Loge.“
Monkey wandte sich den zwei Streithähnen zu.
„Und wir werden es finden, infiltrieren und zerstören.“
Seine zwei Helfer sahen ihn ungläubig an und Legards Faust blieb in der Luft stehen. Er reagierte als erster.
„Zu dritt? Ja? Sonst ist aber alles klar bei dir!“
Tarek mischte sich ebenfalls ein.
„Hast du irgendwo da draußen eine kleine Armee versteckt? Bitte gerne, dann ruf sie mal schnell herbei. Oder wie hast du dir das vorgestellt?“
Monkey grinste die beiden an.
„Nö, warum? Ihr seid doch da, das sollte reichen. Ich hoffe ihr habt gut gegessen. Es dürfte etwas anstrengender werden.“

Monkey deuteten den beiden an ihm zu folgen. Er ging zu einer Konsole und öffnete eine der Dateien welche Markus auf seinem Computer gespeichert hatte.
„Schaut euch das hier mal an. Ich denke, wenn ihr das gesehen habt, seid ihr dabei.“
Tarek und Legard sahen gebannt auf den Bildschirm als das Video startete.
Es zeigte das Bild einens hochmodern ausgestatteten Laborraums. Ein junger Mann in weißem Schutzanzug trat ins Bild und begann zu sprechen.
„Meine Damen und Herren, heut ist ein großer Tag für die Loge. Es ist uns endlich gelungen ein Serum herzustellen, welches die von uns gewünschte Wirkung erzielt. Aber sehen sie selbst.“
Die Szene wechselte. Sie zeigte einen Navy Offizier, fixiert an einen im Boden verankerten Stuhl. Eine Ärztin trat an ihn heran und injizierte dem sich windenden Mann, das besagte Serum. Sie trat wieder beiseite und mehrere Minuten passierte nichts weiter. Der Offizier beruhigte sich langsam und begann sich panisch im Raum umzuschauen. Es sah aus als suche er etwas. Er duckte sich weg, wich mit dem Oberkörper zur Seite aus und versuchte mit aller Kraft sich von dem Stuhl zu lösen.
Wie ein in die Enge getriebenes Tier welches seinem Jäger gegenübersteht.
Noch einmal bäumte sich der Mann auf, bis sein Körper vollständig erschlaffte.

Wieder ein Szenenwechsel. Ein Zellenblock.
Der Offizier von eben hämmerte wie wild gegen die Tür seines Gefängnisses. Er brüllte und fluchte, man solle ihn endlich frei lassen und was für ein hohes Tier er wäre. Es würde sie noch bitter zu stehen kommen.
Es schien nicht so, als würde das Serum seine Zwecke sonderlich gut erfüllen.
Dann erneut ein Wechsel. Diesmal eine belebte Marktszene.
Der Navy Offizier wurde aus einem schwarzen Gleiter, auf dem Platz abgesetzt und zurückgelassen. Dieser versuchte zwar noch einen seiner Entführer dingfest zu machen doch der Gleiter verschwand rechtzeitig.
Der Mann schaute sich um und lief in Richtung eines Wagens der Planetaren Sicherheit. Plötzlich hielt er an und begann wieder panisch in die Luft zu starren. Er schlug die Hände über dem Kopf zusammen und kauerte sich auf den Boden.
Ein Sicherheitsbeamter hatte den Vorgang bemerkt und ging auf ihn zu. Kaum war er in seiner Nähe, griff der grade Freigelassene ihn an.
Er kam in Besitz der Dienstwaffe und schoss den überraschten Kerl einfach nieder. Er begann wild in die ausser Kontrolle geratene Menschenmenge zu feuern und tötete einen nach dem anderen. Egal ob Männer, Frauen oder Kinder. Er verschonte niemanden.
Die Besatzung des Streifenwagens reagierten schnell und schossen aus allen Rohren auf den Amokläufer. Nur dieser ging einfach nicht zu Boden. Mindestens zwanzig weitere Opfer mussten beklagt werden, bevor der Mann von der Navy in die Knie ging. Er hob seine Waffe an die Schläfe und drückte ab.

Der Laborant von eben trat wieder ins Bild.
„Wie sie sehen. Ein Erfolg auf ganzer Linie. Wir können in den nächsten Wochen mit der Auslieferung beginnen.“
Er breitete seine Arme aus, als reiche er ein Tablet.
„Wir bieten ihnen hier ein machtvolles Instrument an, welches der Loge die entgültige Vorherrschaft in dieser Galaxis sichern wird.“
Er hob die Hand zum Gruß.
„Für die freie Welt.“
Das Video endete hier. In der Constallation herrschte absolute Stille.
Monkey sah die beiden erwartungsvoll an. Ihr Gesichtsausdruck erzählte Bände und gaben sehr gut die Gefühlslage wieder, die er beim ersten Anschauen des Videos verspürt hatte.
„Und das alles ist jetzt ungefähr zwei Wochen her. Ich denke dies wäre doch ein gutes erstes Ziel für unser kleines Unterfangen.“
Monkey hörte sich an, als spräche er von einem Ausflug in einen Freizeitpark und keiner der beiden Chaoten sah so aus, als wolle er in diesen Freudensturm mit einstimmen.
Eher zögerlich meldete sich Tarek zu Wort.
„Ja klar, du hast schon recht. Aber meinst du nicht das wäre ne Nummer zu groß für drei kleine Fische wie uns?“
Monkey klopfte Tarek auf die Schulter.
„Ach was, Kopf hoch. Wir werden das schon schaukeln. Ich hab da schon so nen Plan. Komm ich erkläre es euch bei nem Happen zu futtern.“

Kapitel 2

Es war recht einfach Tarek von der Sache zu überzeugen, was vorallem seinem ohnehin vorhandenem Hang zum Wahnsinn zu verdanken war.
Legard war da etwas anders gestrickt.
Aber mit ein wenig Druck auf sein Gewissen und wehementen Hinweis auf die unzähligen Todesopfer, welche dieses Serum verursachen würde, gelang es Monkey schließlich doch, ihn um den Finger zu wickeln.
Es war an der Zeit den Plan in die Tat umzusetzen.
Monkey bestieg grade den P52 Kurzstreckenjäger im Rumpf des Schiffs, während das dynamische Duo die Constallation kampfbereit machte.
Sie näherten sich nun den Koordinaten, welche er in den Daten gefunden hatte. Eine kleine Festung, eingelassen in einen Asteroiden ungeheuren Ausmaßes. Bis auf eine kleine Anflugschneise über hunderte Kilometer vermint. Eigentlich sollte das reichen um unliebsame Gäste fernzuhalten, doch in diesem Fall dürfte es ihnen das Genick brechen.

Monkey konnte mithören, als eine autoritäre Stimme über Com um Identifikation der Constallation bat. Wäre dieses Schiff nicht eines der ihren, hätte man sie sicherlich schon längst auseinander genommen.
Tarek antwortete mit einem panischem Unterton.
„Hey sorry, ich hab keine Ahnung. Unseren Boss hat es erwischt. Mr. Bellani wurde sehr schwer verletzt. Er…“
Die Stimme unterbrach ihn abruppt.
„Mr. Bellani? Markus Bellani?“
„Ja verdammt, er braucht dringend Hilfe. Wir haben ihn unter den Trümmern des Schwarzmarktes gefunden. Er ist ohne Bewustsein und hat schwere Verbrennungen.“
Tarek machte seine Sache echt gut.
„Warten sie einen Augenblick.“
„Beeilen sie sich verdammte Scheisse.“
Zu gerne hätte Monkey, bei diesem Schauspiel, das Gesicht von Legard gesehen.
„Alles klar wir öffnen Hangar 1 für sie. Ein Notfallteam steht bereit.“
Die Constallation umrundete den Asteroiden und das Labor kam langsam in Sicht. Eingelassen in einen der großen Krater, ragte das im Schein des braunen Zwergs, golden schimmernde Monument der Hochtechnologie, in das Vakuum hinaus. Die gewaltigen Ausmaße dieses Komplexes wurde immer deutlicher, je näher sie kamen.
Das Hangartor war groß genug um einen Zerstörer in sich aufzunehmen.
Langsam rollten sich die ineinander verzahnten Stahlscheiben zur Seite und gaben den Weg frei. Sie durchflogen das Kraftfeld und gelangten ins Innere.
Der P52 koppelte ab.

Der Hangar war um einiges größer als Monkey es für möglich gehalten hätte. Vollgestoppft mit allem was es auf dem Markt zu kaufen gab und noch einigem mehr. Der Orden war nicht zimperlich bei der Auswahl ihrer Ausrüstung.
Monkey manövrierte den Jäger mit den Steuerdüsen und deckte das Dock auf der Stelle mit Lasersalven ein. Die Constallation tat es ihm gleich.
Obwohl der Hangar genügend Freiraum bot, war es nicht einfach den kleinen Jäger unter Kontrolle zu halten. Ein Alarm ertönte und der gesammte Hangar tauchte in rotes Licht. Monkey beschleunigte sein Schiff und steuerte in Richtung der Labore. Er hoffte sehr, das die Informationen der Loge korrekt waren. Andernfalls dürfte es gleich äußerst brenzlig werden.
Tarek und Legard blieben beim Tor und zogen die gesammte Aufmerksamkeit der Wachen auf sich. Das schwer bewaffnete Frachtschiff stellte die eindeutig größere Gefahr dar.

Monkey erreichte den von schweren Sicherheitstüren abgeschotteten Eingang des Laborkomplexes. Während er zu Landung ansetzte, feuerte er auf die heraneilende Wachmannschaft. Noch bevor diese eine sichere Deckung finden konnten, hatte er einen großen Teil der Männer niedergestreckt.
Der P52 setzte auf dem Boden auf und Monkey nahm seinen mitgebrachten Rucksack und sprang aus dem Cockpit hinter dem Schiff in Deckung. Er zog seine Waffe und lugte hinter dem dem Jäger hervor.
Sofort eröffnete eine der Wachen das Feuer, aber für einen kurzen Überblick reichte das Gesehene. Geduckt rannte Monkey zur nächsten Deckung.
Scheinbar hatten sie seinen Positionswechsel nicht bemerkt, den zwei Männer der Wache, arbeiteten sich jetzt vorsichtig in Richtung des Jägers.
Monkey wartete ab, bis er sich hinter den beiden befand und bewegte sich schnell in Richtung der Eingangstür. Es müssten noch zwei weitere Wachen am leben sein. Er musste aufpassen.
Eine letzte Deckung bevor er sein Ziel erreichte, war eine Steuerkonsole für die Transportkräne. Die zwei Wachen standen direkt vor der Tür und sondierten die Umgebung. Monkey konnte nicht zu lange warten und stürmte mit der Waffe im Anschlag los.
Der erste Schuss traf die linke Wache genau zwischen die Augen, der zweite wurde vom Schulterpanzer der rechten abgelenkt.
Monkey hechtete zur Seite um den Schüssen des Überlebenden zu entgehen.
Er rollte sich über den Boden und sprang auf die Füße. Diesmal traf er den Hals des weiterhin feuernden Wanchmanns. Röchelnd sackte der Mann zu Boden.
Die beiden Männer welche das P52 untersuchten, waren durch den Lärm alarmiert und rannten zurück zum Labor. Unter Beschuss, nahm Monkey die ID Karte der Wachen an sich und öffnete die Sicherheitstür.
Er huschte hinein und verschloss den Eingang. Zwei Schüsse auf die Konsole und niemand würde diese Tür in den nächsten Minuten öffnen können.

Monkey befand sich in einem großen Saal. Projektionen neuster Forschungsergebnisse, Formeln und Molekülmodele schwebten durch den ganzen Raum. Ringsherum gab es dutzende von Türen, Schaukästen und Informationsterminals.
Sein Gespür sagte ihm, das dies alles hier zu leicht war. Entweder hatte die Loge nicht damit gerechnet an diesem Ort angegriffen zu werden, oder es war eine Falle. Er würde sich darum kümmern wenn es soweit war und verdrängte diese Gedankenspiele.
Wohin sollte er gehen? Über diesen Bereich gab es so gut wie keine Informationen. Er wusste nur das er sichergehen musste, das dieses Serum zerstört würde. Monkey hockte sich auf den Boden, öffnete seinen Rucksack und sein kleiner treuer Helfer krabbelte heraus.
„Find raus wo die sich dieses Serum befindet und zeig mir den Weg.“
Sofort machte sich die Metallspinne an die Arbeit.
Es dauerte nur wenige Augenblicke, bis sie eines der Terminals gehackt hatte und sich einer der Türen näherte.
Monkey schritt darauf zu und sie öffnete sich sobald er sie erreichte. Ein kleiner Gang führte in die Tiefe. Nirgends war jemand zu sehen, alles war wie ausgestorben. Der Spinne hinterher, stieg er hinunter.

Kapitel 3

„Wir müssen dieses Ding jetzt landen!“
Legard klang nervös.
„Die Schilde sind gleich unten. Dann wars das!“
Tarek hörte seinen Kumpel kaum, als dieser ihm aus der unteren Geschützeinrichtung zurief. Das Geschütz feuerte durchgehend auf die stark bewaffneten Wachmannschaften.
„Komm hier hoch, wir haben noch was vor.“
Die Constallation sank langsam zu Boden. Tarek lies die Zielautomatik auf alles schießen was sich dem Schiff näherte und lies die volle Ladung Raketen auf die nahestehenden Gerätschaften los. Legard kletterte zurück ins Cockpit und beide machten sich bereit das Schiff zu verlassen.
Schön das Markus genügend Spielereien an Bord hatte, um diesen Bastarden da draußen richtig einzuheizen. Von kleinen Sturmgewehren bis hin zu schweren Geschützen, war alles zur Auswahl bereit.
Beide deckten sich mit genügend Waffen und Muniton ein um eine kleine Armee ausrotten zu können. Schwer bepackt liefen sie zur hinteren Ausstiegsluke.
Im Hangar herrschte ein heilloses Durcheinander. Der Überaschungsangriff hatte die rutinierten Wachmanschaften ins Chaos gestürzt.
Tarek und Legard verliesen das Schiff und konnten den geringen Wiederstand leicht überwinden. Sie hetzten über das Deck von Deckung zu Deckung.
Einige Scharmützel später erreichten sie ihr Ziel. Der Fahrstuhl brachte sie in die tieferen Ebenen des Komplexes. Alles lief nach Plan.

Sie erreichten Ebene 7 und trafen auf eine weitere Wachmannschaft. Beide gingen an den Seitenwänden des Fahrstuhls in Deckung und schossen blind in den vor ihnen liegenden Raum. Legard nahm zwei der mitgebrachten Fusionsgranaten und lies sie über den Boden in Richtung ihrer Gegner rollen. Gleichzeitig schloss Tarek die schweren Panzertüren ihrer Deckung und zählte bis vier.
Eine gewaltige Exlosion lies den Fahrstuhl beben und ein wenig absinken.
Die Druckwelle war so kraftvoll, das sich der fast 30 Zentimeter dicke Spezialstahl weit nach innen wölbte. Die Türmechanik hielt dieser Kraft nicht stand. Zusammen schafften sie es jedoch, die Tür einen Spalt breit zu öffnen und zwengten sich in den Raum.
Die Granaten hatten ganze Arbeit geleistet. Der Raum war komplett leer gefegt. An den Wände klebten die Überreste der Wachen und die Einrichtung lag in brennenden Einzelteilen außerhalb des Explosionszentrums. Dort klaffte nur ein gewaltiges Loch im Stahlboden.
„Was für eine Sauerrei!“
Legard klang entsetzt.
„Wohin jetzt? Links vom Fahrstuhl hatte Monkey gesagt, oder?“
Tarek suchte nach einem Bedienfeld und wischte die Fleisch und Blutreste um die Tür herum zur Seite. Legard wurde übel.
„Alter das ist sowas von eklig.“
Sein blutverschmierter Freund fand wonach er suchte und die Tür glitt zur Seite.
„Komm schon Mann, hier gehts lang. Die Zeit drängt.“
Legard folgte Tarek durch die Tür in den nächsten Raum.
Ein Aggregatraum des Lebenserhaltungssystems, jedoch noch nicht ihr Ziel.
Ihr Weg führte sie noch tiefer in den Kern des Asteroiden. Der nächste Wachposten dürfte sie bereits erwarten. Den Informationen nach, die Monkey ihnen gegeben hatte, müsste sich im nächsten Bereich einen Wartungszugang der Antriebssysteme vorfinden. Dort würde man sie mit Sicherheit nicht ohne weiteres reinlassen.

Sie erreichten den Eingang und gingen wieder neben der Tür in Deckung.
Legard nahm das schwere Geschütz, welches er auf seinen Rücken geschnallt hatte und wollte Tarek grade andeuten die Tür zu öffnen, als hinter ihnen jemand flüsterte.
„Lasst das lieber bleiben, wenn ihr leben wollt.“
Tareks Augen weiteten sich und Legard drehte langsam den Oberkörper, um die ungebetene Überraschung zu begutachten. Er blickte genau in den Lauf eines Sturmgewehrs. Er fokussierte seinen Blick auf den Träger und konnte einfach nicht fassen wer da vor ihm stand.
Faith war am leben und sie schimpfte.
„Was verflucht nochmal macht ihr zwei hier? Ihr macht mir noch alles kaputt.“
Tarek war sprachlos. Wie konnte das sein? Legard stotterte.
„Monkey ist auch hier! Er wollte dich eigentlich rächen.“
Es war nicht zu übersehen, das sie überrascht war das zu hören.
„Wieso? Wie kam er dabei auf dieses Labor?“
Faith senkte die Waffe und lief den Gang zurück in den vorherigen Bereich.
„Folgt mir und erzählt mir was da vorgefallen ist? Ich konnte damals nicht anders handeln. Der Orden kannte mich zu genau. Aber woher kennt Samuel dieses dreckige Gesindel?“

Die beiden berichteten ihr in groben Zügen was sie wussten und Faith wurde einiges klarer. Sie wusste bislang nichts von Samuels Verbindung zu der Loge und auch nichts darüber, das Bellani ebenfalls ein Mitglied war.
Sie dachte damals, zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen und durch Samuel die Northstorm zu rächen und gleichzeitig aus dem Leben zu scheiden, um noch tiefer in die Loge eindringen zu können.
Vielleicht hätte sich irgendwann einmal die Möglichkeit ergeben, Ihn um Verzeihung zu bitten. Vielleicht hätte er ihren Schritt sogar verstehen können, doch jetzt fühlte sie sich mieser als jemals zuvor.
„Bitte ihr zwei, er darf das niemals erfahren. Es würde ihn vermutlich zerbrechen. Ich wollte ihn nicht verletzen. Lasst ihn seinen Rachefeldzug beenden und helft ihm wo ihr könnt.“
Faith sah die beiden mit entschlossenen Augen an.
„Ich weiss, das ist viel von euch verlangt. Doch schaut euch diesen Scheiß hier an. Die Loge muss vernichtet werden und an zwei Fronten haben wir es vielleicht etwas leichter.“
Beide blieben still. Wie sollten sie Monkey noch in die Augen schauen können? Das war zu viel verlangt, doch Faith hatte recht.
Sie willigten schweigend ein.
„Ok ich deute das mal als ein ja. Danke Jungs, wir werden uns bestimmt nochmal wiedersehen.“
Sie erklärte ihnen den Weg, den sie gehen mussten, um ungesehen zu ihrem Ziel zu kommen. Dann verschwand sie um die nächste Ecke.
Legard sah blass aus und Tarek spornte ihn an weiter zu machen.
„Komm schon, vergiss sie. Lass uns das hier zu Ende bringen.“

Kapitel 4

Monkey kam in einen breiten Flur, mit kaum mehr sichtbaren Decke. Er war gefüllt mit tausenden Glaskammern, aufgereiht in unzähligen Etagen. Im Inneren kauerten, meist bemitleidenswerte Wesen der unterschiedlichsten Rassen. Menschen, Xí´an, Tevarin, Banu und sogar einige Vandul.
Schreiend, wimmernd, apathisch, wahnsinnig. Es war ein wirklich furchteinflösender Anblick, während Monkey den Weg fortsetzte.
Im Mittelteil dieses Gefängnisses, ragte eine Kommandokonsole aus dem Boden. Monkey lies sie von seinem kleinen Helfer aktivieren und ein Hologramm des Zellentraktes erschien vor seinen Augen. Er überflog die Einträge in den Datenbanken und blieb auf einem hängen.
Sgt. Higgs.
Monkey öffnete die Datei. Er hätte sich lieber geirrt.
Gregory „Drago“ Higgs.
Während der Militärausbildung teilten sie sich ein Zimmer. Und jetzt war er hier. Subject 2178, Zelle 30/087.
Das war sehr weit oben. Wie sollte er dort hingelangen? Viel Zeit hatte er nicht mehr. Monkey untersuchte die Projektion nach einem Hinweis und tippte schließlich Gregorys Zelle an. Kaum spürbar hob sich der Zentrallbereich mitsamt der Konsole in die Höhe und näherte sich seinem Ziel.

Langsam schwebte er an den gläsernen Kammern vorbei, deren Inhalte nicht erschreckender sein könnten.
Ein schreiender Mann, fixiert an eine Liege. Stromstöße durchliefen seinen Körper im Sekundentakt. Kabel und pulsierende Schläuche, liefen aus seiner geöffneten Brust zu einer seltsamen Maschine.
Ein junger Banu. Arme und Beine waren entfernt worden. Ausgetauscht gegen spinnenartige machanische Gliedmaßen. Sein Rückrat lag offen, ausgekleidet mit kybernetischen Relais.
Viele dieser Zellen enthielten ähnlich grausam zugerichtete Wesen, die meisten waren jedoch gefüllt mit wild gegen die Scheibe hämmernden, oder auf dem Boden hockenden, wimmernden Gestalten. Starke kraftvolle Männer, stolze Frauen, ein kleines Mädchen, flehten um Erbahmen.
Ein kleines Mädchen?
Monkey stoppte den Aufzug, wählte die betreffende Zelle auf dem Hologramm und glitt hinüber. Als er vor der Glasfront stand, konnte er es nicht fassen. Die zierliche Gestalt war höchsten acht Jahre alt und in einer Art Tank eingeschlossen, nur durch einen Schlauch beatmet.
An der Tür stand etwas von ´Subjekt 7542, Achtung extrem gefährlich! Kein Betreten ohne Schutzvorkehrungen´.

Was sollte an diesem Mädchen so gefährlich sein, um eine solche Behandlung zu rechtfertigen? Monkey war es egal, er konnte sie unmöglich hier lassen.
Er wandte sich der der Robospinne zu und deutete auf die Tür.
„Hey kleines Wunderding, bekommst du die hier auf?“
Nur wenige Augenblicke später, löste sich die Glasfront wie von Geisterhand in Luft auf.
„Nicht schlecht, diese Technologie kannte ich noch garnicht.“
Erstaunt betrat er den Raum. Der Tank besaß einen eigenen Öffnungsmechanismus. Monkey betätigte ihn und die Flüssigkeit wurde abgelassen und wieder verschwand das Glas ohne Rückstände.
Das Mädchen hing schlaff in den Halteringen und röchelte erbärmlich.
Der Schlauch verstopfte in dieser Position ihre Atemwege. Monkey zog ihn schnell aber mit Vorsicht heraus. Die kleine schlug die Augen auf und schrie. Der Schrei war extrem grell und Monkeys Innenohr schmerzte unerträglich. Er sah nur noch sehr verschwommen und verlor fast das Bewustsein. Metall begann zu knirschen und ein tiefes Brummen erfüllte den Raum.

Als der Spuk vorbei war und Monkey langsam wieder etwas erkennen konnte, blickte er in die Augen eines kleinen ängstlichen Kindes.
Der Tank und dessen stabilen Halterungen waren vollständig zerstört.
Feste Speziallegierungen, verformt als wären sie Gummi.
In der Hand hielt sie die verschmorten Reste der kleinen Spinne.
Ein Alarm schrillte in Monkeys Ohr.
„Du bist nicht wie die anderen?“
Sie zitterte am ganzen Leib und sprach kaum hörbar.
„Was willst du von mir? Geh weg!“
Monkey wusste nicht wie er reagieren sollte, also versuchte er die Kleine etwas zu beruhigen.
„Ich will dir hier raus helfen, hab bitte keine Angst. Die bösen Menschen hier, können dir jetzt nichts mehr antun.“
Das Mädchen schien ihm nicht zu glauben.
„Wie heisst du, Kleine?“
Zögerlich öffnete sich ihr Mund.
„Sophie.“
Na das war ja schonmal ein Anfang.
„Also Sophie, hör mal Kleines, wir müssen schnell hier weg. Gleich wird es hier von bösen Menschen nur so wimmeln. Komm!“
Er packte sich seinen neuen Schützling und sie machte keine Anstallten sich zu wehren. Kaum zurück auf der Plattform, schossen schon die ersten Lasersalven an ihnen vorbei. Auf den unteren Ebenen strömten die Wachen in den Zellentrakt. Langsam spitzte sich die Situation zu.

Monkey lies die Plattform ihren Weg zu Gregory fortsetzen. Jetzt musste er sich aber wirklich ranhalten. Ohne die Spinne dürfte es schwer werden die Zelle zu öffnen.
Unter weiterhin andauernden Beschuss erreichten sie das Ziel. Jedoch gab es dort keinen Gregory. In der Zelle stand nur ein Kampfdroide unbekannter Bauart. Monkey schaute nocheinmal auf die Daten des Holograms, musste aber mit Bedauern feststellen das es sich um die richtige Glaskammer handelte.
Er wandte sich ab, nahm das Mädchen an die Hand und war grade im Begriff zu verschwinden, als der Droide zu sprechen begann.
„Samuel? Bist du das? Samuel Brown?“
Monkey stoppte mitten in der Bewegung. Erschrocken schaute er zurück zu diesem Ungetüm aus Stahl.
Die Wachen waren jetzt schon fast bei ihnen.
„Gregory? Bist du etwa in diesem Ding? Was haben diese Schweine mit dir gemacht?“
Schüsse flogen dicht an ihren Köpfen vorbei und Monkey zog Sophie in Deckung.
„Ich hab zufällig entdeckt das du hier gefangen gehalten wirst. Ich hol dich hier raus.“
Die Wachen hatten jetzt ihre Ebene erreicht.
„Scheisse wie bekomm ich dieses Teil hier auf?“
Monkey suchte vergeblich nach einer Möglichkeit, als ihn ein Schuss an der Schulter erwischte. Er wurde nach hinten geworfen und stürzte zu Boden.
„Samuel verschwinde hier, mich kannst du nicht retten. Nimm die kleine und lauf.“
Monkey wusste das er recht hatte. Er griff nach Sophies Hand, doch sie war nicht mehr da.

„Lasst uns in Ruhe!“
Die Schreie des Mädchens, hatten nichts mehr von der vorherigen Ängstlichkeit. Sie waren hasserfüllt und von solcher Kraft, das Monkey die Sorge befiel, ob ihre Befreiung wirklich das Richtige gewesen war.
Die Kleine schritt unbeirrt auf die Wachen zu.
Diese feuerten aus allen Rohren, doch schienen nicht zu treffen. Der grelle Schrei von eben, breitete sich erneut über den gesamten Flur aus.
Hundertmal stärker als beim ersten Mal. Alles schien zu beben. Monkey presste seine Hände auf die Ohren und versuchte ihr Inneres vor dem Zerreißen zu schützen.
Die Glasfronten der Kammern begannen bedrohliche Wellen zu schlagen und
am Höhepunkt dieses endlosen Schreies zerbarsten sie. Die Wachen gaben schreckliche Laute von sich, als sie wie von einer unsichbaren Hand zerquetscht, deformiert und vor bluttriefend zu Boden klatschten.
Monkeys Herz stand Still, vor blankem Entsetzten über diese monströse Kraft ,doch das Mädchen kauerte sich auf den Boden und fing verzweifelt an zu weinen.
„Es tut mir leid, ich wollte das nicht. Bitte glaubt mir, ich wollte das nicht. Ich wollte das nicht. Ich wollte das nicht.“
Monkey trat zu ihr und reichte dem kleinen Bündel Elend die Hand.
„Komm schon Kleine, wir verlassen diesen Ort lieber.“
Sie gingen zur Plattform und Gregory, oder was auch immer, schloss sich den beiden an. Fast alle Insassen dieses Monsterkabinets waren auf die gleiche Weise umgekommen wie die Wachen eben.
Die drei schwebten an den blutverschmierten Kammern entlang nach unten und setzten den Weg in Richtung der Laborräume fort.

Kapitel 5

Die Kräfte der kleinen Sophie hatten scheinbar auch die umliegenden Räume in Mitleidenschaft gezogen. Das Inventar wurde dabei vollständig zerstört und der Boden war übersät mit zerstümmelten und extrem deformierten Menschen. Die meisten trugen Laborkittel oder leichte Schutzkleidung.
An den Seiten standen mehrere Podeste, umsäumt mit Glassplittern. Sie erinnerten Monkey an den Tank, in welchem er Sophie gefunden hatte.
„Gregory, was ist das alles hier?“
Der Cyborg stand direkt hinter Monkey und hielt Sophie auf dem Arm.
„Ich weiß es nicht. Ich war auf einem Erkundungsflug in diesem System unterwegs, als ich ohne Vorwarnung angegriffen wurde.“
„Mein Schiff wurde abgeschossen und meine Rettungskapsel gekapert.“ „Danach weiß ich nichts mehr. Als ich wieder aufwachte, war ich dieses Ding.“
Auch ohne Gesichtszüge, bemerkte man die Traurigkeit in seiner Stimme.
„Man hat mich nie irgendwas gefragt oder irgendwas von mir verlangt.“
Ich saß die ganze Zeit in dieser Kammer fest. Dann kamst du vorbei.“

Monkey durchsuchte die Leichen einiger Laborarbeiter während Greg weitere kleine Details erläuterte. Diese Menschen hier, waren nicht durch Sophie getötet worden. Ihre Körper waren durch tiefe Schnittwunden entstellt und die Gliedmaßen teilweise abgrissen worden.
Monkey hörte etwas. Ein Schaben oder Kratzen, er konnte es nicht genau definieren. Es kam aus einer der Seitentüren. Vorsichtig öffnete er die Tür, die Waffe bereit zum Feuern.
„Hier lebt noch einer.“
Auf dem Boden lag ein weiterer Forscher mit abgetrentem Arm und schwersten Verletzungen am Rücken. Ein Teil des Schulterblattes ragte blutig aus seiner Haut. Monkey hockte sich neben ihn und sprach auf ihn ein.
Seine Mine verfinsterte sich zusehends. Ein einzelner Schuss ertönte und die Qualen des Mannes waren beendet.
Monkey kam zurück und berichtete Greg was er gehört hatte.
„Er sagte immer nur, sie sind frei und diese Monster kann man nicht aufhalten, sie kämen direkt aus der Hölle.“
Das war keine beruhigende Aussage und es würde ihr Unterfangen nicht grad leichter gestallten.
„Wir müssen weiter! Geht es dir gut Kleine?“
Sophie nickte flüchtig und schloss schnell wieder ihre Augen.

Im nächsten Raum,fand Monkey endlich wonach er suchte. Es war eher eine Halle, deutlich größer als die anderen Räume. In Reihe angeordnet, gab es dutzende, voneinander abgetrennte Labore. Jedes vollgestopft mit hoch moderner Technik. Vereinzelt lagen auch in diesem Bereich tote Menschen am Boden. Ebenso schlimm anzusehen, wie die von eben.
Monkeys mitgebrachte Sprengsätze würden niemals ausreichen um hier alles zu zerstören. Er wandte sich an Gregory.
„Hast du eine Idee, wie wir das alles hier dem Erdboden gleichmachen könnten?“
Ein metallisches Lachen drang in Monkeys Ohr.
„Kein Problem denke ich. Schau mal da rüber.“
Er deutete auf sechs große Behältnisse, am anderen Ende der Halle.
„Sieht mir sehr nach Sauerstofftanks aus. Sprengsatz dran, Timer einstellen, Labor futsch. Sollte klappen!“

Kapitel 6

Genau wie Faith gesagt hatte, erreichten Tarek und Legard den Kontrollraum ohne auf weitere Probleme zu stoßen. Sie stürmten hinein. Es war niemand anwesend. Tarek wurde langsam stutzig.
„Was ist mit dieser Loge nur los? Dieser Ort ist so gut bewacht wie ein rostiger Müllcontainer auf irgendeiner Deponie.“
Legard betrachtete die Monitore.
„Schau mal, in allen Bereichen ist das pure Chaos ausgebrochen. Auf was verdammt noch mal schießen die eigentlich? Das kann doch unmöglich Monkey alleine verursacht haben.“
Tarek setzte sich an das Kontrollpult und machte sich verunsichert an die Arbeit. Kein Alarm oder sonst welche Vorkehrungen, um sie von ihrem Vorhaben abzubringen. In wenigen Minuten würde das Schicksal dieser Station unabwendbar besiegelt sein.
„Hoffen wir, das Monkey rechtzeitig fertig wird. Mach dich bereit hier schnell zu verschwinden. Und bring schonmal die Sprengsätze an. Sie sollen keine Möglichkeit haben ihr Schicksal noch einmal zu ändern.“
Keine Antwort.
„Legard? Was ist los? Stimmt was nicht?“

Tarek traute seinen Augen nicht.
Legard war wie vom Erdboden verschluckt, nur sein Geschütz lag noch mitten im Raum. Panik stieg in ihm auf. So schnell er konnte änderte er die Kalibrierung der Antriebsdüsen. Nicht einmal 30 Minuten und das Labor würde seinem eigenen Minenfeld zum Opfer fallen.
Er kramte die ihm verbleibenden Sprengsätze hervor, stellte den Timer auf 60 Sekunden und brachte sie am Steuerpult an.
Tarek rannte los, doch bevor er den Ausgang erreichte, packte ihn etwas mit festem Griff am Bein und zog ihn durch den Boden in die Dunkelheit.
Etwas großes und kräftiges schleifte ihn, am Boden liegend, durch eine Art Tunnel. Bei jedem Atemzug des Wesens konnte er dessen modrigen beisenden Geruch wahrnehmen.
Als die Sprengladungen explodierten, waren sie schon ziemlich weit gekommen, doch die Druckwelle erreichte sie in wenigen Sekunden.
Eine Wand aus Feuer wälzte sich in ihre Richtung und selbst die Luft schien zu glühen. Das unbekannte Wesen lies von Tarek ab und rannte davon.
Das Feuer kam schnell näher, doch kurz bevor es ihn erreichte, sties er auf eine lose Bodenplatte, hob sie an und rollte sich grade noch rechtzeitig darunter. Die extreme Hitze war kaum zu ertragen, doch obwohl sie schnell wieder verflog, verbrannte er sich die Hände beim Versuch wieder aus diesem Loch heraus zu kommen. Er war nur knapp dem sicheren Tod entronnen.

Er musste schnell hier raus und Legard suchen, die Zeit war jetzt ihr größter Feind. Er lief weiter den Tunnel entlang, bis er auf einen ausgeleuchteten Fahrstuhlschacht stieß.
Monkeys Plan sah vor, sich nach Abschluss der Mission, in der untersten Ebene in Hangar 3 wiederzutreffen. Hierbei handelte es sich, um ein spezielles Startdeck für die hohen Autoritäten dieser Station.
Nur wie sollte er Legard finden? Wo hatte man ihn hingebracht?
Tarek entschloss sich, vorerst am eigentlichen Plan festzuhalten. Vielleicht würden sich unterwegs irgendwelche Hinweise über den Verbleib seines Freundes ergeben.
Er kletterte vorsichtig den Schacht hinab, immer bereit, sich gegen einen erneuten Angriff dieses unheimlichen Wesens zu wehren. Immer wieder hörte er etwas knarren oder schaben. Jedesmal erschrak er zu Tode, doch nichts weiter passierte.
Am Boden entdeckte Tarek eine der Waffen, welche Legard bei sich geführt hatte.
Eine Schleifspur führte von dort in einen weiteren Tunnel. Es war zwar die falsche Richtung, aber er konnte die dicke Nervensäge nicht so einfach ihrem Schicksal überlassen. Tarek nahm die Waffe auf und folgte der Spur, wieder hinein in die Dunkelheit.

Kapitel 7

Nachdem sie die Sprengsätze aktiviert hatten, waren sie in einen nicht ausgebauten Bereich des Asteroiden geflüchtet.
Die Explosion war von solcher Wucht, das Monkey und seine Begleiter zu Boden geworfen wurden. Der gesamte Gesteinsbrocken bebte und hinter ihnen stürzte die Decke des Tunnels, unter lautem Getöse ein.
EinZurück gab es nicht mehr, also folgten sie dem Gang weiter in die Tiefe.
Es war dunkel, und nur das Leuchten, welches Gregorys Augen ausstrahlten, erhellte ihren Weg.
„Wir müssen uns beeilen! Wenn alles geklappt hat, sollten meine zwei Helfer das Ende dieses Komplexes eingeläutet haben.“
Monkey wirkte etwas beunruhigt, zu viel Zeit hatte er unterwegs verloren.
Sophie sagte überhaupt nichts mehr. Nur ein leises Weinen war zu hören.
Greg trug sie weiterhin in seinen metallischen Armen und versuchte sie etwas zu trösten.

Der Tunnel führte noch hunderte Meter durch den Fels, bevor sie wieder die ausgebauten Räumlichkeiten erreichten. Ein schmaler Flur erstreckte sich vor ihnen. Ein Wartungsgang der Maschinenräume, wie man an den Bezeichnungen der Schaltschränke und Kontrolleinheiten erkennen konnte.
Dutzende waren in den Wänden eingelassen und erleuchteten diese.
Sie erreichten den Ausgang und betraten den gigantischen Maschinenraum.
Ein wiederlicher beisender Gestank wehte ihnen entgegen.
Monkey hielt sich die Nase zu.
„Oh man, was ist das für ein abartiger Geruch? Wie kann man hier nur arbeiten.“
„Ich glaube nicht, das es hier immer so riecht. Schau mal da rüber.“
Greg deutete auf eine Erhebung in der Mitte des Raumes.
„Das sind Menschen. Ebenso zerfleischt wie die vorhin.“
Monkey war erstaunt.
„Das siehst du von hier? Mann, deine Augen hätte ich auch gerne.“
Dann traf es Monkey mit einem Schlag. Jetzt begriff er ihre gefährliche Situation.
„Sagte der Typ von eben nicht etwas von Monstern? Ich glaub wir sind hier auf ihr Nest gestoßen.“
Er hielt seine Waffe im Anschlag und Greg setzte Sophie auf den Boden ab.
„Bleib hinter uns Kleine! Wir passen schon auf dich auf.“

Langsam und vorsichtig näherten sie sich dem Berg aus Leichen.
Die Gesichter zu schreienden Fratzen verzehrt, lagen die Arbeiter dieses Bereiches, blutverschmiert und mit grausigen Wunden, im Schein der wenigen noch funktionierenden Lampen.
Schreie erhallten in der großen Halle und Monkey entdeckte vier riesige Gestalten, die sich um eine Gruppe Menschen scharrte.
Eines dieser Monster schnappte den erstbesten und hob ihn in die Höhe.
Der Mann schrie und zappelte, doch es gab kein entrinnen. Er trat gegen den Oberkörper des Wesen und versuchte sich loszureisen, als dieses sein Bein zu packen bekam und es mit einem Ruck aus dem Unterkörper riss.
Blut floss in Strömen aus der Wunde und der Mann erschlaffte. Der Riese warf ihn hinter sich, als wolle er ein kaputtes Spielzeug loswerden.
Monkey und Greg wollten sich grade abwenden, um keine Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, als eine bekannte Stimme in Monkeys Ohr erklang.
„Ihr dreckigen Biester, lasst mich runter. Ich piss euch ins Gesicht.“
Es war Legards Stimme.
Monkey wurde blass, es durfte einfach nicht wahr sein.
„Dieser Idiot, wie kommt er hierher? Sophie versteck dich irgendwo!“
Ihm blieb nichts anderes übrig, als sofort das Feuer auf die Kreaturen zu eröffnen. Hätten sie sich angeschlichen, hätte Legard nicht lange genug gelebt, um noch gerettet zu werden.

Legard wurde fallen gelassen und kroch zur Seite, auf der Suche nach einer Waffe. Monkey und Greg stürmten auf die Wesen zu.
Gregory hatte keine Waffe und ging daher direkt in den Nahkampf.
Jetzt wo sie näher kamen, konnten sie die Kreaturen besser erkennen.
Es handelte sich eindeutig um Vandul, nur waren diese anders als ihre Artgenossen. Wuchtiger, muskulöser und extrem schnell. Perfekte Kampfmaschinen.
Der erste Vandul attakierte Greg. Er sprang in hohem Bogen auf den Cyborg zu und schmetterte ihn zu Boden. Er hieb auf ihn ein, doch konnte keinen Schaden an desen Metallkörper ausrichten.
Gregorys Konter war da deutlich verherender. Die Schläge der gewaltigen Pranken zertrümmerten die Knochen des Vandul mit Leichtigkeit.
Das Wesen sackte zusammen, aber es lebte noch immer. Nur konnten ihn, seine gebrochenen Beine nicht mehr tragen. Erst als Greg den Schädel zu Brei gehämmert hatte, stellte der Vandul seine Körperfunktionen ein.
Monkey feuerte unterdessen Magazin um Magazin, in den Körper des auf ihn zu sprintenden Kampfkolosses.
„Verdammte Scheisse geh zu Boden, verrecke endlich!“
Der Vandul erreichte ihn und ein Schlag gegen Monkeys Oberkörper, lies ihn meterweit quer durch den Raum fliegen. Er krachte mit dem Rücken gegen eines der Geräte für die Stromumwandlung.
Wieder raste der Riese auf ihn zu. Monkey riss eines der Kabel aus der Maschine. Grade noch rechtzeitig hob er das schwere Teil an und rammte es dem Angreifer in den Körper. Monkey sprang zur Seite und der zuckende Körper des Vandul schmetterte zu Boden.
Wenige Sekunden später, ging er in Flammen auf.

Legard kam auf Monkey zugelaufen, dicht gefolgt von einer der übriggebliebenen Kreaturen. Monkey wollte ihm eine Warnung zurufen, als das Wesen schon zum Sprung ansetzte. Nur wenige Zentimeter bevor es Legards Kopf zu fassen bekam, zerplatzte es mitten in der Luft.
Der Dicke blieb entsetzt stehen, als er von der Fontäne aus Blut eingehüllt wurde. Er schaute ungläubig an sich herab.
„Verdammte Kacke! Das ist jetzt aber echt eklig. Was bitte war das grad?“
Monkey lief seinem Freund entgegen und Sophie kroch aus ihrem Versteck.
„Sie war das!“
Er deutete auf das unscheinbare Mädchen.
„Du solltest dich unbedingt bei ihr bedanken. Sie hat dir wohl dein Leben gerettet“
„Wo ist Gregory?“
Monkey entdeckte ihn etwas weiter hinten. Der letzte Vandul hatte es geschafft ihn in die Enge zu treiben und mit einer Vibrosäge schwer zu verwunden. Alleine konnte er sich aus dieser Situation nicht befreien.
Monkey hatte keine Munition mehr und er suchte nach etwas, was er als Waffe hätte nutzen können. Er fand nichts und Greg lief die Zeit davon.
Grade als er ohne Bewaffnung zum Angriff übergehen wollte, schoss ein Feuerstreif durch den Raum und eine Rakete traf den Vandul, riss ihn mit und detonierte an der Hallenwand. Nichts blieb übrig, außer einem qualmenden Loch im Beton.
„Schaut mal was ich tolles gefunden habe!“
Es war Tarek, der aus einem der Luftschächte gekrochen kam und seinen Freunden zurief.
Gregory rappelte sich langsam hoch und ging grade zu der Gruppe hinüber, als ein weiteres Beben den Asteroiden erschütterte. Stärker als zuvor, folgte ein zweites und ein drittes.
„Das ist das Minenfeld! Leute wir müssen hier raus! Schnell!“
Monkey musste brüllen um den Lärm der Beben zu übertönen. So schnell sie konnten, rannten sie in Richtung des Hangars. Er befand sich ebenfalls auf dieser Ebene und sie sollten ihn schnell genug erreichen können.

Kapitel 8

„Kommt schon Leute, wir sind gleich da. Hoffen wir das es dort noch was gibt, mit dem wir hier verschwinden können.“
Monkey eilte voraus. Dicht gefolgt von Tarek, Sophie und Legard. Gregory bildete die Nachhut.
„Sag mal was ist das eigentlich für ein Ding da hinten? Sicher, das der auf unser Seite steht?“
Legard klang etwas besorgt, während weitere Beben die Station erschütterten.
„Er ist ganz sicher kein Ding. Das ist Gregory, aber das erklär ich euch alles nachher.“
Völlig außer Atem, erreichten sie den Eingang zu Hangar 3. In diesem Moment bogen hinter ihnen, weitere dieser mutierten Vandul in den Zugangskorridor ein. Mit unglaublichem Tempo kamen sie näher.
Die Tür öffnete sich.
„Los alle rein da. Greg du auch. Komm schon, Mann.“
Der Cyborg rührte sich nicht vom Fleck und die Vandul hatten ihn fast erreicht.
„Monkey bring Sophie hier raus. Ich halte diese Monster auf. Mit diesem Körper hätte ich sowieso kein richtiges Leben.“
Monkey zerrte an seinem metallischen Gefährten.
„Jetzt hör auf mit dem Blödsinn, du kannst doch bei uns bleiben. Was soll das denn jetzt?“
Die Vandul griffen an.
„Verschwinde endlich, das hier ist meine eigene Entscheidung. Ich danke dir, das du mich gerettet hast.“
Der Cyborg holte zum Schlag aus und ging zum Angriff über.
Monkey schaute noch einmal zurück und verriegelte schließlich den Zugang.

Der Hangar war recht klein und übersichtlich. Es gab nur noch zwei Schiffe.
Eine Hornet und ein Retaliator.
„Packt euch Sophie und nehmt den Bomber. Ich werde die Hornet fliegen.“
Die drei verschwanden grade im Schiff und Monkey kletterte in den Jäger, als ein weiteres Beben die Wände des Hangars einstürzen lies.
Es gelang beiden Schiffen, grade noch die Antriebe zu starten, bevor auch die Außenseite des Hangars in einer Explosion zerfetzt wurde und das Vakuum alles mit seinem vernichtenden Sog herausriss.
Die beiden Schiffe schleuderten unkontrolliert, in die Kälte des Alls hinaus, mitten in das Minenfeld.
Der Asteroid kam wieder ins Sichtfeld und das Ausmaß der Zerstörung war enorm. Teile des Asteroiden waren zerbrochen und man konnte in das Innere der Station blicken. Überall Explosionen, eine nach der anderen zerlegte das Labor in seine Einzelteile.
Es kostete einige Mühen die Hornet wieder unter Kontrolle zu bringen, doch Monkey hatte sowas schon öfter erlebt.
Tarek und Legard schaften es ebenfalls, den Retaliator zu bändigen und schlossen zu Money auf.
Zu ihrem Glück fasten die zielsuchenden Mine, solange sie sich in der Nähe der Station befanden, nur diese als Ziel auf. Sie manövrierten ihre Schiffe in den Bereich, welcher durch den Asteroiden bereits leergefegt wurde.
Monkey kontaktierte den Bomber über Com.
„Wo ist dieser verdammte Korridor durch den wir hier reingelangt sind? Könnt ihr ihn finden?“
„Kein Problem Boss, sind schon dabei.“

Wenige Augenblicke später beschleunigte der Retaliator und Tareks Stimme tönte aus den Lautsprechern.
„Hier lang, aber pass auf, hier sind noch mindestens drei Jäger der Loge unterwegs.“
Monkey folgte dem größeren Schiff und beobachtete die Umgebung.
Das Com ertönte abermals.
„Na Monkey….“
Diese Stimme. Monkey erkannte den rauhen, fast grummelnden Klang.
„Hast du mich schon vermisst, alter Freund?“
Es war eindeutig. Goran Bregovic, einer der fünf Assassine der Loge.
Sowas hatte Monkey befürchtet. Dieser Mann personifizierte das absolute Böse, eine Koryphäe des Tötens, eine ein Mann Armee.
Mit großem Abstand, der beste Pilot, den Monkey kannte.
„Ganz bestimmt. Auf solchen Abschaum wie dich, bin ich immer besonders scharf. Nimm deine zwei Pappkameraden und verpiss dich.“
Monkey blockierte die Komunikation zu Goran und nahm wieder Kontakt zu Tarek auf.
„Passt auf euch auf und haltet euch möglichst aus dem Kampf raus. Bringt die Kleine in Sicherheit, während ich mich um diese Brut hier kümmere.“

Die Hornet drehte ab und steuerte mit hohem Tempo, auf die drei M50 seiner Kontrahenten zu. Die zwei Wingman Gorans scherten aus und versuchten Monkey in die Zange zu nehmen. Dieser hielt weiter auf sein Ziel zu und kam schnell näher.
Gorans Schiff bewegte sich nicht. Erst nachdem Monkey ein zwei Salven aus den Läufen der Turret abfeuerte, schoss der kleine Jäger senkrecht nach oben und wich dem Beschuss mit Leichtigkeit aus.
„Das war wohl nix, alter Freund. Das wird nicht reichen.“
Wie hatte er die Blockierung umgangen? Monkey konnte sich keinen Reim darauf machen.
„Ich mach dich kalt. Komm nur her Bregovic, dann zeig ich dir mal was dieses Schiff zu bieten hat.“
Monkey war so auf sein Ziel fixiert, das er die beiden Wingman völlig außer Acht gelassen hatte. Gnadenlos bestraften sie seine Unachtsamkeit und schickten ihre Raketen in Richtung der Hornet.
Im letzten Moment bemerkte Monkey die drohende Gefahr und lies die Hornet zur Seite rollen und nach oben ausscheren. Die ersten Raketen verfehlten ihn knapp und er konnte die Hitze der Triebwerke förmlich spüren.
Zu seinem glück hatten die Angreifer nicht mit so einer Reaktion gerechnet und die vorbeirasenden Raketen, liesen eines der Schiffe in einer grellen Explosion zerbersten. Das zweite hatte grade noch Glück und drehte vorerst ab. Goran startete jetzt selbst einen Angriff. Er stürzte sein Schiff direkt auf die Hornet zu. Monkey versuchte mit einer großen Schleife den Abstand zu seinem Feind aufrecht zu erhalten und feuerte aus allen Rohren weiter auf die M50.
„Ja mein Freund, schieß du nur. Das wird mich nicht aufhalten.“
Diese Stimme lies Monkey erschaudern.

Das viel schnellere und wendiger Schiff kam schnell näher und wich dem Beschuss spielerisch aus. Es tanzte regelrecht, zwischen den Lasern hin und her. Goran feuerte erst, als er nur noch wenige Meter von seinem Ziel entfernt war. Mit voller Feuerkraft, prasselten die Laser auf Monkeys Schilde ein und in wenigen Sekunden waren sie stark geschwächt. Goran jagte zwei Raketen hinter Monkey her.
„Das wars für dich Samuel Brown, Game Over!“
Das M50 war bereits zu nah und Moneky schaffte es nur einer Rakete auszuweichen. Die Zweite traf seinen rechten Flügel und riss ihn ab.
Die Hornet taumelte durch den Raum. Monkey stabilisierte seine Flugbahn und drehte die Hornet um die eigene Achse. Goran war nirgends zu sehen.
Als Monkey ihn endlich ins Blickfeld bekam, stürzten Goran und sein Wingman auf Monkey herab und starteten ihren letzten Angriff.
Monkey konnte nichts mehr machen, außer im letzten Wiederstand, den beiden M50, alles entgegen zu werfen was die Hornet noch zu bieten hatte.
Er startete die Raketen und feuerte aus allen Rohren.
Gorans Begleiter konnte er noch ausschalten, bevor dieser seine Raketen startete.
„Gute Nacht, mein Freund“
Die lachende Stimme hallte in Monkeys Kopf herum, während er seinem baldigen Tod ins Auge blickte.

Ohne Vorwarnung schossen zwei Raketen von rechts in das Sichtfeld der Hornet und setzten Gorans Geschosse außer Gefecht.
Lasersalven hämmerten gegen die Schilde Gorans. Zwei weitere Raketen jagten herbein und trafen den kleinen Jäger in die Seite. Die Schilde versagten und Goran drehte ab, schoss nach unten und verschwand aus Monkeys Augenwinkel. Eine Cutlass jagte hinterher und für einen kurzen Moment glaubte Monkey Faith darin erkannt zu haben.
Aber das konnte nicht sein, es musste den Anstrengung der letzten Stunden geschuldet sein und Monkey verwarf die aufkeimende Traurigkeit.
Wieder ertönte die Stimme Bregovics im Cockpit der Hornet.
„Ok, mein Freund. Du hast noch etwas Zeit gewonnen, doch ich werde dich finden. Irgendwann wirst du dafür bezahlen.“
Es wurde wieder ruhig um Monkey. Es war vorbei.
Er genoss für einige Minuten diese absolute Ruhe und kontaktierte Tarek und Legard.
„Hey Leute, wir haben es geschafft. Könntet ihr mich bitte hier abholen?“ „Irgendwie hab ich die Hornet kaputt gemacht.“
Lachen drang aus den Lautsprechern.
„Haha! Klar Boss, wir sind schon unterwegs!“
Monkey schloss die Augen und lies seinen aufgewühlten Gefühlen freien Lauf. Laut schrie er den Sternen entgegen.
„Ich werde den Lauf der Geschichte ändern, ihr werdet mich nicht aufhalten.“
Er lachte laut auf.
„Hört ihr mich ihr mich? Ich werde euch alle vernichten. Niemand eures Ordens wird mehr irgendwo sicher sein. Hört ihr mich?“

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// End Transmission

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